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Auf solche Weise musste die Hydro - Geologie mächtig-erschüttert werden und entgegengesezte Meinungen das Ue-bergewicht erlangen. Die vulkanischen Erscheinungen lies-sen sieli keineswegs mehr als beschränkte örtliche Ereignis-se betrachten. Die Analogieen zahlloser Felslager, den ver-schiedensten geologischen Zeit-Abschnitten beigezählt, mitunzweifelhaften Laven; die genauere Kenntniss der Feuer-Produkte, welche man sich erwarb; ihr Uebereinstinunendesin den entlegensten Erdtheilen; Alles wies darauf hin: dassder flüssige Zustand unseres Planeten, ehe er seine sphäri-sche Gestalt annahm, durch Hizze bedingt wurde ; dassdie Erdrinde, abgesehen von ihrer oberflächlichen Bede-ckung, durch Erkalten entstanden sey; dass ihr Festwerdenvon aussen nach innen statt gehabt und die sogenannten Ur-gebilde folglich um so viel jünger seyn müssen, als das Ni-veau, welches sie einnehmen, tiefer ist; dass die innereErdmasse sich noch gegenwärtig in jener ursprünglich flüs-sigen Beschaffenheit befinde; dass in einer, im Vergleichzum Erd - Durchmesser nicht beträchtlichen Tiefe Wärme-Grade herrschen, fähig Laven und überhaupt den grossemTheil bekannter Gesteine zu schmelzen; dass das sehr Un-aleiche in der Mächtigkeit der Planeten-Rinde durch einenach den Landstrichen verschiedene Temperatur-Zunahmeangedeutet werde. 'Dieses sind die wichtigen Erfahrungen,die befriedigenden Resultate, welche die Geologie der Ent-wickelung der Physik unserer Tage schuldet. — Die vulka-nischen Phänomene selbst sind sonach als einfache und sehrnaturgemässe Ergebnisse der Abkühlung des Erd-Innern zubetrachten. Die eingeschlossene flüssige Masse unterlag undunterliegt noch gegenwärtig einem zunehmenden Drucke,bedingt durch Mächte von unermesslicher Gewalt, obwohlallmählich und wenig merkbar wirkend. Die feste Erdrindezieht sich, in dem. Grade wie ihre Temperatur abnimmt,mehr und mehr zusammen; die flüssigen Materieen des Innern,aus den Tiefen aufsteigend, ergiessen sich durch die Schlünde