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in den entferntesten Zeiten, wo jene gewaltigen Umwäl-zungen unserer Erde sich ereigneten, die Temperatur desWeltkörpers höher seyn musste, als heutigen Tages, folglichdie geschmolzenen Materieen, welche er einschloss, flüssiger,der Widerstand seiner Oberfläche geringer und der Druck denelastische Fluida ausgeübt grösser *. — Der merkwürdigenund schwierigen Lehre, welche die Temperatur vom Erd-Innern abhandelt, steht darum, was die Basalte betrifft, ausdem Gebiete physikalischer Wissenschaft kaum eine anderean hoher Wichtigkeit gleich. Denkwürdige Thatsachen lies-sen bei bewährten Physikern sehr verschiedener Zeiten diefrüher verlassene Hypothese vom ursprünglichen Ouell vul-kanischen Feuers wieder aufleben. Man wurde der Ueber-zeugung zugeführt, dass dem Innern des Planeten eine eigen-thiimliche, von den Sonnenstrahlen nicht abhängige Tempe-ratur zustehe, unvergleichbar höher als die äussere, unddass die innere Wärme von der Oberfläche gegen den Erd-kern bis zu sehr hohen Graden zunehme.
Mit Uebergehung aller Betrachtungen, welche uns hiernicht berühren, wollen wir nur die Haupt-Momente kurzzusammenfassen **. Wir beachten dabei besonders die un-schäzbare Arbeit Cordier’s ***. Frühere Erfahrungen wur-den auf das vollständigste benuzt und durch neue Versuchevon Werth, durch überzeugende Gründe und eigenthiimlichegeistvolle Ansichten vermehrt.
Aus Untersuchungen der Temperatur grösserer zugäng-licher Tiefen und der von da abstammenden Wasser durchThermometer - Beobachtungen — Erscheinungen, denen vielePhysiker und Geognosten in den verschiedensten Gegenden
''Ami. de Chhn. et de 1‘lti/s. : Vvl. XXII, ;/. 415 etc.
Müncke hat sich (las grosse Verdienst erworben, in dem von ihmfür das GEHi.Eit’sche physikalische Wörterbuch mit Deutscher Gründ-lichkeit verfassten Artikel Erde, Alles hierher Gehörige zu entwi-ckeln. (B. III, S. 971 ff. und 986 ff.)t,t> * Mem. de l’Acad. R. des Sc. T. VII, }>■ 473 etc.