Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
Seite
107
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Die Aenderungen in der Farbe, das Dunklerwerdenoder Verbleichen; die Zunahme an Dichtheit, oder ein er-langtes krystallinisches Gefüge ; die Spuren in höherem odergeringerem Grade vorgeschrittener Frittungen, Schmelzungenund Verglasungen ; dieses Mannichfache von Erscheinungen,im Verschiedenartigen des Bestandes mineralischer Massen,oder in der ungleichen Stärke des Hizzegrades, den sie er-fuhren, vielleicht auch im Mitwirken sauerer Dämpfe undaufgestiegener gasförmiger Stoffe, so wie in andern Be-ziehungen, auf welche wir demnächst hinweisen werden,seine Ursache habend, sieht man bloss in der Nähe basalti-scher und anderer vulkanischer Massen, so dass es als einvon ihnen abhängiges Phänomen sich darstellt.

Besonders denkwürdig werden Erscheinungen der er-wähnten Art, wenn zugleich auffallende Aenderungen in Ge-stalt-Verhältnissen , oder in Absicht chemischer Mischungwahrnehmbar sind.

Und alle diese Thatsachen zeigen sich im Allgemeinenübereinstimmend mit dem, w r as unter ähnlichen Umständenbei unsern neuern Feuerbergen statt hat. Die Bruchstücke,losgerissen von den Wandungen der . Ansbruch - Spalten,Trümmer von Fels - Schichten des verschiedensten Alters,untermengt mit Schlacken im Innern oder am äussern Abhangeeines vulkanischen Kegels sich findend, tragen fast stets Merk-male , dass sie gewisse Grade der Umwandelung währendihrer Emporhebung in der flüssigen Lava erlitten haben.

Dass die vulkanischen Einwirkungen der Basalte theilschemische, theils mechanische seyen, ergibt sich aus vorste-henden Andeutungen; beide finden ungemein oft zugleichstatt und die mechanischen Einwirkungen sieht man vom Zer-trümmern einzelner Schichten, von den Störungen ursjirüng-licher Lagerungs-Verhältnisse gesteigert bis zum Emporhebenweit erstreckter Gebirgsmassen und ganzer Bergketten.

Diese grossartigen Phänomene werden wahrscheinlicherund erklärbarer, wenn wir mit Gay-Lussac annehmen, dass