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Um die Mitte des XVIII. Jahrhunderts sprachen sichSchober und Walch sehr entschieden als Neptunisten aus.Der erste schrieb (1750), in seinen Nachi'ichten von denPolnischen Salzgruben *: „Es ist meine Absicht nicht, dieHistorie der Siindfluth zweifelhaft zu machen: ich meinenur, man sey daraus nicht vermögend, von demjenigen, waswir in der Erde antreffen, hinlänglichen Grund anzugeben 5und man finde überall Beweise , dass es von selbiger seinenUrsprung nicht her haben könne , dass es im Meere gewe-sen, da die Slrata entstanden, selbiges zeigen die vielerleiMuscheln und andere Marina , die man auch an den vondem Meere entlegensten Orten überall in der Erde antrifft,ganz unwidersprechlich. Dass es aber auch lange Zeit ge-braucht habe, ehe alles dahin gediehen, wie es jezzo ist,davon ist nicht allein die Mannichfaltigkeit der Stralorumein überzeugender Beweis, sondern es hat auch noch andereGründe, die man mit Vernunft niemalen in Zw'eifel ziehenkann. Wenn inan die Zeichnungen von den Basaltes-Gehir-gen in Irland, oder nur die säulenförmigen Basaltes hier inSachsen, bei Stolpen, oder in Schlesien, unweit Liegniz, andem Mönchsbex’ge, bei Nickolstadt, wovon der Ursprungschwerlich in etwas anderem gesucht werden kann, als indem Wasser, ansieht; so kann es nicht fehlen, man mussauf die Gedanken kommen, es müsse eine sehr lange ZeitWasser daselbst gestanden haben.“ Im Jahre 1764 erklärteWalch ** für sehr wahrscheinlich, dass die Natur beimBasalte dasjenige im Grossen, was sie beim Krystall im
Basamtes sollen einerlei, jedoch der Ansdruck Basaltes mit unseremBasalt nicht synonim seyn. (A. v. Humboldt in den min. Beobacht,über einige Basalte am Rhein; S. 41 ff. und Wolf und Büttmann,Museum der Alterthums-Wissenschaft ; II. B. S. 52 ff.) — Den Na-men Basalt umzuändern, oder mit Basanit zu vertauschen,scheint nicht gut; er hat einmal das Bürgerrecht erhalten und beisolchem Wechsel wird für die Geognosie nichts gewonnen.
* Hamburgisches Magazin. VI. B. S. 119 und 120.
**Das Steinreich u. s. w. II. Th. S. 85.