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zur Erinnerung, da es nicht ungewöhnlich ist beim raschenVorschreiten einer Wissenschaft, dass wir vergessen, wemwir die erste Anregung schuldig geworden.
Leidenschaft, Missgunst, blinder Parteygeist wussten dielächerlichsten Behauptungen gegen den achtbaren Forscherzu ersinnen. Man sagte: er habe bei Bekanntmachung seinerAbhandlung den Umstand , dass die öffentliche Meinung sehrdurch das grosse und mächtige Ansehen der Pariser Wissen-schafts-Akademie geleitet wurde, benuzt, um nicht nur eineArt feindseliger Stellung gegen den Erzähler der Schöpfungs-Geschichte anzunehmen, sondern sogar die Vertilgung christ-licher Glaubenslehren sey von ihm, durch Behauptungen mitGott und der Natur im Widerstreite, beabsichtigt woi'den.Desmarest hatte das Schicksal mit allen denen gemein, welcheihrer Zeit vorlaufen ; er wurde der Irrlehre angeklagt.
Selbst in spätem Jahren noch ( 1806 ) wurde Desmarestvon W. Richardson angegriffen *. Allein die Einreden, imWesentlichen die nämlichen, welche die neptunische Schuleoft zu Gunsten ihrer Meinung ausgesprochen, sind ohne Be-deutung. (Auf einige der scheinbar wichtigem werden wirdemnächst zurückkommen.) Während Richardson mit vielerBitterkeit tadelt, dass Desmarest sich vergleichende Urtheileüber die Irländischen Basalt-Gebilde erlaubt, ohne solche miteigenen Augen gesehen zu haben, verfällt er in den nämlichenFehler; denn er benuzt litterärische Quellen, welche seinereigenen Ueberzeugung nach keineswegs als lautere zu be-trachten sind, um über die Verhältnisse der Basalte in Au-vergne — ein Land, das er nie besucht hatte — zu Gunstendes wässerigen Ursprunges jener Gesteine zn entscheiden.So viel ist ausser Zweifel, dass der Französische Gelehrtebeinahe drei Jahrzehnde früher die Beziehungen basaltischerMassen weit richtiger zn benrtheilen gewusst, als sein Irlän-
* On tlie volcanic tlwory in den Transact. of the R. Irish Acad.rot. X, p. 35 etc.