Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
Seite
48
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discher Widersacher, dem manches Hinderniss einer reinenEinsicht in die Hinge entgegengestanden.

Zu den Französischen Naturforschern, welchen wir ge-nauere Kenntniss der Auvergne verdanken, gehören fernerin früherer und späterer Zeit: Monnet, P.usumot, Mossier,Legrand dAüssi , Dolomieu, Ramond , dAübuisson de Voi-sins, die Grafen Laizer Vater und Sohn, H. Lecoq. , I. B.Bouillet, Deveze de Chabriol , Peghoux, Croizet, Jobertder Aeltere, A. Bravard, Marcel de Serres, Bufrenoy u. A.Vor Allem aber haben wir eines unter den Auvergnater Geo-gnosten mit Recht sehr hoch gestellten Mannes zu gedenken,der uns mit dem lebhaften Geiste und der Genauigkeit, welcheihm eigen, die Geschichte der heimathlichen Provinz in Mei-sterziigen dargelegt.

Graf von MONTLOSIER.

Seine Beobachtungen * von tiefem Sinn und aufmerksa-mem Studium zeugend, obwohl vor länger als vier Jahrzehndenniedergeschrieben, berühren Vieles, das auch in unsern Tagen,nachdem die Natur - Wissenschaften sich bewundernswürdigerweitert, hohen Werth hat. Sie gaben die Basis für spä-tere Forschungen; denn durch Montlosier wurden die Ei-genthiimlichkeiten vulkanischer Ueberbleibsel in Auvergne,die basaltischen Plateaus und Piks mit ihren verschiedenarti-gen Beziehungen, so wie das Ungleiche ihrer Alters -Ver-

* Essay sitr la theorie desvolcans d'Auvergne. Das Buch erschienursprünglich zu Clermont im Jahre 1789 und ist längst aus demBuchhandel verschwunden. Zu bemerken bleibt, dass die Ausg-abevon 1802, die einzige zu welcher man gegenwärtig noch gelan-gen kann und deren auch wir uns bedienen , wie wir aus desVerfassers Munde wissen , ein Nachdruck ist an dem Montlosierkeinen Antheil hat. In Deutschland, wo damals neptunische An-sichten die herrschenden waren , scheint die Schrift nicht sehr be-kannt, oder doch wenig beachtet worden zu seyu.