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Des grossen Schottischen Gelehrten Behauptung: Gra-nite, Porphyre und Basalte seyen gleichsam als Krystallisatio-nen auf trockenem Wege zu betrachten; es wären dieselben,während sie im Zustande vollkonunner Schmelzung sich be-funden, aus der Tiefe in ihre gegenwärtige Lage getriebenworden, hatte lebhafte Einreden erfahren. Man glaubte dieVerhältnisse der Struktur jener Felsarten, das so allgemeineStein - ähnliche Aussehen derselben, im Widerspruche mit derHypothese, und diess um so mehr, da die Resultate derSchmelzung erdiger Substanzen, welche früher durch künst-liches Feuer bewirkt worden, entweder vollkommenes Glasgaben, oder die, auf solche Weise erhaltenen Erzeugnissestets in einigem Grade Spuren eines glasigen Charakterstrugen.
Obwohl nun die Einrede sehr an Gewicht verliert, wenndie besondern Umstände beachtet werden, unter denen, derplutonischen Theorie gemäss, das Einwirken der Hizze ange-nommen wird, so fand dennoch die entgegengesezte MeinungAnhänger. Man übersah, vielleicht nicht ohne Absicht, dassHutton des Glaubens war, den geschmolzenen Gestein-Mas-sen sey, noch lange nach ihrer Erstarrung, die unterirdischeLage verblieben, eine Lage um Vieles tiefer, als die damaligeErd - Oberfläche ; man beachtete nicht, dass Hutton, wiebereits erwähnt worden, der Modifikation der Hizze, verur-sacht durch mehr und minder grossen Druck übergelagerterFelsmassen, so manche w ichtige Phänomene im unorganischenReiche zuschrieb , Erscheinungen, welche er auf diese Artmit seinem Systeme in Einklang zu bringen bemüht war.
Eine notlvwendige Folge der muthmasslich angenommenenLagerungs - Weise scheint dem Edinburgher Gebirgsforscherentgangen zu seyn; nämlich der Umstand, dass die Massenach ihrer Schmelzung sich sehr allmählich abkühlte. Hallerachtete für wahrscheinlich, dass die äussere Beschaffenheitder, auf vulkanischem Wege gebildeten, Gesteine, durch mehroder minder schnelle Abkühlung bedeutende Aenderungen