erlitten haben müsse, dass beim Erstarren, während des Ue-bergangs der Masse aus dem flüssigen Zustande in den festen,zu Folge langsamen Erkaltens in höherem oder geringeremGrade deutliche Kristallisirung eingetreten sey, und dadurchdas eigenthiimliche Gefüge bedingt worden wäre, welches allenicht geschichteten, alle massigen Gesteine vom Granite mitgrossem Korne an bis zum scheinbar gleichartigen Basalte,in so hohem Grade auszeichnet, eine Struktur, die jenen Fels-arten das besondere Gepräge verleiht.
Diess waren die Veranlassungen zu IIall’s Versuchen.Ohne in ausführliche Erzählung von Art und Weise eiuzu-gelin, wie die Experimente angestellt worden, — denn einesolche Wiederholung bekannter Dinge müsste der Mehrzahlunserer Leser nur lästig fallen * •— können wir uns nicht ver-sagen, die Haupt-Ergebnisse möglichst gedrängt (larzulegen ; dieSache ist zu bedeutend, sie stellt unseren Zw ecken zu nahe.
Die wichtigen Arbeiten Hall s fallen in das Jahr 1798.Allein schon 1790 w'ar es ihm, nach sorgsam angestellten undmehrmals wiederholten Versuchen gelungen: vermittelstlangsamen Abkiihlens B o u t eille ngl as , nach derSchmelzung, in eine steinichte Substanz zu ver-wandeln, w r elche leztere Materie, bei erneuterAnwendung von starker H i z z e und erfolgtemschnelleren A b k ü h 1 e n , zu vollkommenem Glaseerstarrte **.
Er unterwarf nun der von ihm ersonnenen Behandlungs-
* Wer mit dem gewählten Gange, den Eiuzelnheiten nach sieh ver-traut zu machen wünscht, und die angeführte Urschrift nicht zurHand hat, dem ist die — jedoch nicht nach der Original-Abhandlung,sondern nach dem Auszuge in Nicholson’s Journal of nett, phil.;Nr. 38, April, 1800 gefertigte — Uebersezzung in von Hoffs
Magaz. für d. ges. Min. ; B. 1, S. 185, zu empfehlen; sie mussals eine der bessern gelten, unter den uns bekannt gewordenen.
'“■'Bereits im Jahr 1790 legte der Experimentator seine Ansichten derK. Sozietät zu Edinburgh in einer Abhandlung vor, welche jedochungedruckt geblieben.