XIII
mir erkennen, was der achtbare Verleger auch indieser Hinsicht für Ausstattung des Buches gctlian.Die Illumination hätte man vielleicht mit mehr liar-monirenden Farben gewünscht; allein ich erachtetefür nothwendig, von der in meinen Grundzügen derGeologie angenommenen Norm nicht, oder nur wenigabzuweichen.
Seitdem ich mit diesen Untersuchungen beschäf-tigt gewesen, habe ich, durch Frcundes-Geschenke,besonders aber durch eigenes Sammeln an vielenwichtigen und belehrenden Stellen, eine sehr zahl-reiche und vollständige Reihe von Belegstücken mirverschafft für die verschiedenartigen Einwirkungender Basalte auf die manniehfachsten Felsmassen.Meines Wissens ist eine solche anschauliche Folgebis jezt, wenigstens in dem Umfange, die einzigeihrer Art; sie dürfte der Aufmerksamkeit von Geo-gnosten und Naturfreunden, welche Heidelberg be-suchen, nicht unwerth seyn.
Künftigen Beobachtern bleibt sicher noch eineergiebige und belohnende Erndte bedeutender Tliat-sachen und Einfluss-reicher Aufschlüsse Vorbehal-ten. Die Erforschung so mancher alten Bergketten,welche von vulkanischen Gewalten durchbrochenworden, kann für die ausgesprochenen Wahrheitennur neue Zeugnisse auffinden lassen. Mit jedemTage müssen sich die Beweise mehren, und nichtselten aus ganz nahe liegender Quelle. Einer derachtbarsten Geologen unserer Zeit, K. E. A. v. Hoff,sagt: „das Basalt-Gebilde mit aufmerksamen Blickenzu verfolgen, scheint unerlässlich, da es in derAbend-Dämmerung des Gestern liegt, von dem wir