XII
Umrisse, bald mehr ausgeführt. Die meisten zeigendie Phänomene in aufrechter Ansicht; für gewisseFälle aber musste ich wagerechte Durchschnittewählen. Dass nicht überall gleiche Grosse beibe-haltcn werden konnte, ist ein Uchclstand, der sichselbst entschuldigt. Manche Profile Hessen sich,unbeschadet der Deutlichkeit, nach dem kleinstenMassstabc zusammenziehen. Zu einem Tlieile derAbbildungen erhielt ich die Urbilder in Hand-Zeich-nungen von verständigen Freunden verfasst; an-dere wurden aus verschiedenen, meist fremdländi-schen Schriften entlehnt, und diess war nothwendig,um, wo möglich, keine der anzugebenden wichtigemBeziehungen auch auf diese Art unerläutert zu las-sen. Die Mittheilungen mancher Durchschnitte undAnsichten in diesen und jenen ältern Werken ent-halten, wäre zur Vcrsinnlichung gewisser Beziehun-gen zwar erwünscht gewesen, aber sie unterbliebstets wenn solche Bilder viel Ucbertriebenes zu ent-halten schienen, und wenn der Verdacht rege wurde,sie seyen nur nach höchst unvollkommenen Erinne-rungen entworfen. Was den meisten Tafeln beson-dern Vorzug verleiht, ist ihre Ausführung. Einigeverdanke ich der Meisterhand meines werthen Kol-legen Roux; die meisten wurden von Hr. Fr. Wag-ner, einem Schüler des für die Kunst und den Kreisseiner Freunde zu frühen Abgeschiedenen, gefertigt.Bei seinem schönen und in der Sache geübten Ta-lent gewann so manche, zwar an Ort und Stelle vonuns der Natur treu nachgebildete, aber dennoch nurflüchtige Skizze unter seinen Händen gar bald einebessere Gestalt. Dankbar ward das Publikum mit