chem er seine meisten Entdeckungen gemacht hat/ einen Spiegelvon 18 Zoll im Durchmesser. Bey denen von 25 Fuß Focallängehat der Spiegel 24 Zoll Öffnung und das größte dieser Art/ dasHerschel verfertigte/ das er aber, da der Spiegel bald matt wurde/nicht lange gebrauchte, hatte 40 Fuß Focallange mit einem Spie-gel von 48 Zoll oder 4 Fuß im Durchmesser. Bey den 20füßigenkonnte er die Vergrößerung bis 2000 und bey den 40füßigenbis 7000 treiben, ohne das Instrument zu überladen.
(Preise Vieser Instrumente.) Daß die Kosten solcher Spiegel-teleskope von 20 und 25 Fuß Brennweite sehr bedeutend seyn mö-gen, ist leicht zu erachten. Das erwähnte Dorpat'sche Fernrohrkostete nahe 10500 fl. C. M. oder Augsburger Courant. Vondemselben Künstler, Fraunhofer, kostet ein montirtes Fern-rohr mit Horizontal- und Vcrticalbewegung, von 72 Zoll Brenn-weite und 4^ Zoll Öffnung, 1060 fl.; von 60 Zoll'Brennweiteund 4 Zoll Öffnung 870 fl. und von 48-Zoll Brennweite und 3Zoll Öffnung 350 fl.
Bloß die Doppellinse des Objectivglascs, von welchen be-kanntlich die eine aus Flint- und die andere aus Crownglas ver-fertiget wird, in einen einfachen metallenen Ring gefaßt, ohneRohre, Oculare und Piedestal kostete bey demselben Künstler
im Durchmesser
1 Zoll . . .
Gulden
10
» '
18
2
»
36
2Z
» »
72
3
» '
125
3L
»
200
4
»
300
4L
» '
420
5
» »
580
5L
770
6
» *
1000
Man sieht aus diesem Verzeichnisse, daß bey den stärkerenFernrohren bloß diese Doppellinse deS Objectivs es ist, welche diehohen Preise derselben erzeugt. Die Wirkung eines solchen Refrac-.tors für das Auge des Beobachters wächst im Allgemeinen, wie