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so unsicher als beschwerlich machen, fallen hier ganz weg, wiez. B. die genaue Rectisication des ganzen Instruments. Die feh-lerhafte Eintheilung oder die Excentricität derKreise, die Unsicher-heit der Refraction, der Aberration, der Präcession u. dgl., diealle eben so viele Fehlerquellen für andere Beobachtungsarten sind,die aber hier keine weitere Einwirkung äußern, eben weil sie ihreWirkung auf beyde Sterne zugleich und in demselben Maße aus-üben, also auch die bloß relative Stellung dieser Sterne ge-gen einander nicht weiter stören können»
(Gewöhnliche .-jbernröhcc mit bcrticalcr und horkMtalcr Vewcgiing.)Bcy dem Vorhergehenden mag es dem Leser aufgefallen seyn,daß im Anfänge jeder Beobachtung das Fernrohr um seineAxe so lange gedreht werden soll, bis der feste Faden ^6 in denWeg des Centralsterns fällt, eine Forderung, die ohne Zweifelbeschwerlich und zeitraubend seyn, und in dem Instrumente selbstStörungen und Verrückungen erzeugen wird, welche auf dieBeobachtungen selbst nicht anders als schädlich einwirken können.Wenn mqn diese Beobachtungen bloß im Meridian oder zu derZeit anstellen wollte, wo die Sterne im Angenblicke ihres Mit-tags am höchsten über dem Horizonte stehen, so würde man jenerForderung auf eine sehr einfache und sichere Weise zugleich Nach-kommen können. Man brauchte nämlich dann den festen Fadennur ein für allemahl horizontal zu stellen, weil alle Sternezur Zeit ihrer Culmination selbst in einer horizontalen Linie amHimmel fortgehen. Allein dadurch würden wir uns selbst sehr be-schyänken, und von all den 24 Stunden, die der Stern braucht,seine tägliche Bahn um uns zurückzulegen, nur einige Seeunhenzu unserm Zwecke, der Messung der Doppelstecne, verwendenkönnen.
Die Astronomen sind daher auf ein anderes Mittel bedachtgewesen, wodurch sie sich von diesen Hindernissen unabhängig zumachen wußten.
(Gewöhnliche Ktstibe der .qfcrnröhrc.) Unsere gewöhnlichen Fern-rohre stehen auf einem vcrticalen Stative, um welches sie eine
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