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Der Kürze wegen wellen wir jene Distanz der beyden Sternevon einander/ in Secunden ausgedrückt/ durch und den Win-. kel, den die Distanz ^ mit dem Meridian zur Zeit der Culmina-iion der Sterne macht, durch rr bezeichnen.
Man sieht ohne meine weitere Erinnerung, daß durch diesebchden Großen und /7 der relative Ort des einen Sterns ge-gen den andern vollkommen bestimmt ist, so wie z. B. irgend einPunct des Umkreises einer Ellipse bestimmt ist, wenn man dieEntfernung dieses Punctes von dem Mittelpuncte dieser Ellipseund den Winkel V kennt, welche diese Entfernung mit irgendeiner durch den Mittelpunct der Ellipse gehenden fixen Linie z. B.mit der großen Axe der Ellipse bildet.
(Veobachtete Veränderungen dieser relativen Orte bey den Oox-xelsteroen.) Diese beyden Größen und N sind es nun, die manKey den Doppelsteruen, wenn man sie zu verschiedenen Zeitenbeobachtet, bald größer und bald wieder kleiner findet und ausdiesen Veränderungen hat man eben die oben erwähnte merkwür-dige Bewegung dieser Sterne um einander abgeleitet.
jAendenmg der Mstanl.) Was zuerst die Distanz -S derselbenbetriffr, so hat man gefunden, daß sie bey einigen Doppelsternenseit einer langen Reihe von Jahren immer wächst. Dieß ist z. B.bey dem merkwürdigen Stern (lVIira Leli —2^ lO', l?olcl^93" 48') der Fall. Er ist einer jener sogenannten „veränder-lichen Sterne", dis periodischen Abwechslungen ihres Lichtes unter-worfen sind. Zur Zeit seines größten Lichtes gehört er zu denSternen derzweyten Größe und nahe 332 Tage nach jener Epochewird er so lichtschwach, daß man ihn oft selbst durch Fcrnröhrenur mit Mühe erblicken kann. Wenn bey diesem Sterne die Di-stanz -r/ seines Begleiters seit der Zeit, wo wir ihn kennen, im-mer zunimmt, so nimmt sie dafür bey andern immer ab, wie beyL Orion 5^ 32', ^ Jungfrau 12^ 33', s Krone Iksi' 8' u. a.Bey einigen Doppelsternen, wie 2 Camelopard (4^18) und mPerseus (4^21') scheint diese Distanz sehr veränderlich zu seyn undbald größer und bald wieder kleiner zu werden, während sie bey