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gung, nämlich in 100 Jahren 503" in Rectascention und 33g"in Poldistanz, wie wir bereits oben gesehen haben, und auch diesegroße Bewegung ist bey beyden Sternen dieses merkwürdigenDoppclsterns genau dieselbe. Sie sind alle zwey nahe der sechs-ten Große und ihr Abstand beträgt 15". Wir werden später wie-der auf dieses Sternenpaar zurückkommen.
Sieht man diese beyden Veränderungen, 503" in Recta-seention und 33g" in Poldistanz, als die zwey Catheten einesrechtwinkligen Dreyecks an, so stellt dieHypothenuse desselben, oderder Bogen von 607", die eigene Bewegung dieses Doppelsternswährend 100 Jahren in der Richtung seiner Bahn vor, auf wel-cher er im Welträume fortgeht. Setzen wir voraus, daß die Ent-fernung dieses Sterns von uns die kleinste ist, die wir noch anneh-men können, daß sie also eine Sternweite oder vier BillionenMeilen (S. 6) beträgt, was gewiß viel zu wenig ist, da un-sere sorgfältigsten an diesem Sternenpaar angestellten Beobach-tungen eine, mehrere Millioncnmahl größere Distanz vcrmuthenlassen. Aber auch unter dieser Voraussetzung würde der Weg, dendieser Doppelstern während einem Jahrhundert unter den andernSternen zurücklegt, schon über 11,440 Millionen Meilen betra-gen, und auf diesem ungeheuren Wege sieht man jene beyden Ster-ne, wie ein Zwillingspaar, immer Hand an Hand miteinander-gehen. Darf man nun noch zweifeln, daß sie auch in der Thatzu einander gehören, und daß sie von einem, beyden gemeinsamenBande der gegenseitigen Attraction umgeben sind?
Diese gemeinschaftliche eigene Bewegung der Doppelsterne,die wir bereits an so vielen dieser merkwürdigen Himmelskörperbemerkt haben, gibt uns also einen der schönsten Beweise für dieschon oben aufgestellte und bereits sehr wahrscheinlich gemachteBehauptung, daß diese Sternenpaare ihre große Nähe nicht demZufalle oder der bloßen perspectivischen Stellung derselben gegenunser Auge, sondern einem wahren Beysammenseyn und Zuein-andergehören verdanken, oder daß ihre Duplizität nicht optisch,sondern physisch ist.