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Die Doppelsterne
Entstehung
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jene Zahlen noch immer viel zu klein und der Wurde der Naturund ihres Urhebers ganz unangemessen sind.

Wahrscheinlich ist alles/ was wir von dem Himmel sehen,nur der uns zunächst liegende Theil desselben, und alle die zahllo-sen Sterne, die wir um uns erblicken, gehören einem isolirtenSysteme an, von welchem wir und unser ganzes Sonnensystemselbst wieder nur einen ganz unmerklich kleinen Theil ausmachen.

Wenn wir in einer sternhellen Nacht unser Auge zum Him-mel erheben, so sehen wir uns zwar nach allen Seiten von jenenLichtkörpern umgeben, aber wir bemerken auch sogleich, daß sienicht au allen Orten des Himmels gleich dicht stehen. Vorzüglichscheinen sie sich in der Nähe eines lichten Streifens, der Jedemunter dem Nahmen der Milchstraße bekannt ist, immer enger zudrängen. Dieser Streif umzieht in der Gestalt eines größten Krei-ses von sehr ungleicher Breite den ganzen Himmel. Herschel warder erste, dem es gelang, durch seine lichtstarken Fernröhre die-sen Schimmer der Milchstraße, wenigstens in den meisten Theilenderselben, in kleine und äußerst dicht gedrängte Sterne aufzulösenund sich so durch die That zu überzeugen, daß der Glanz dieserZone nur von dem verworrnen Lichte der unzähligen Sternekomme, aus welchen sie zusammengesetzt ist.

Er hat es sehr wahrscheinlich gemacht, daß die ganze Samm-lung der die Milchstraße bildenden Sterne die Gestalt einer Linsehabe und daß unser Planetensystem nicht eben sehr weit von demMittelpuncte dieser Linse stehe- Wenn wir daher unserAuge gegenjenen größten Kreis des Himmels oder gegen die scharfe Kante,wenn man so sagen darf, dieses linsenförmigen SternenheereSrichten, so sehen wir unzählige, dicht gedrängte Sterne hintereinander, während in der Gegend der beyden Pole der Milch-straße d. h. in der Nähe des Haupthaares der Berenice und derBildhauerwerkstätte der Himmel nur mit wenigen, weit aus ein-ander gestreuten Sternen besetzt erscheint. Dort sehe» wir vondem tiefen, dichten Walde des Himmels sehr viele und auch sehrentfernt hinter einander stehende Bäume, während wir hier, beyder geringen Breite des Waldes, nur die wenigen uns zur Seitestehenden Bäume erblicken. Unter diesen Sternen der Milchstraße,