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- eins, auf das machtige Wort des Aufregers unterwarf sich das gesetzlose Volk, auchR von seinen Priestern ermahnt, ohne Murren dem Rufe, der Frieden gebot. Ei-nige Tage nachher erließ auch der Statthalter einen Befehl, der vorschrieb, waske» > ^ die Haupter der katholischen Partei bereits ausgeführt hatten. Der Katholiken-G is- ^ verein setzte indeß seine Versammlungen in Dublin fort, und die günstigen Er-» solge seines mächtigen Einflusses, die Zeichen furchtsamer Na6)gkebigkeit, die ei-^ nige seiner hartnackigsten Gegner verrathen halten, machten ihn immer zuverstcht-
>!! ! licher und entschlossener. Er erklarte laut, daß er unwillig jeden Antrag verwerfen! werde, der die Emancipation an Bedingungen knüpfe, und daß er außer dem Un-
'H'Bch terlhaneneide zu keinen andern Bürgschaften sich verstehen wolle. Gegen allesderf^. Feilschen, gegen „abgeschmackte Bürgschaften" sprach O'C. in hohem Tone. „Wirk wollen nehmen, was sie uns geben", sagte er. „Sie sind uns mehr als ein Pfund^ Vilichschuldig; mögen sie uns t5 Schillinge für das Pfund geben, gut, wir wollen denRest schon erstreiten; wir lassen uns die Abschlagzahlung gefallen und fodern das^ M von de« übrige desto nachdrücklicher." Vor allen aber gelobte der Berein, sich jedem Ver-Akr Tph suche, die kleinen Freisassen ihres Stimmrechts zu berauben, aus allen Kräften zuwidersetzen, und O'C., der sich 18?5 geneigt bewiesen hatte, diese aufzuopfern,betheuerte, daß er lieber sterben, lieber den alten Strafgesetzen gegen die Katholi-ken sich wieder unterwerfen als die Freisassen aufgeben wolle. „Ich halte es für-ndtttsAp rechtmäßig", sagte er, „jedem Versuche, sie ihres verfassungsmäßigen Rechtes zuWnNrG berauben, mit Kraft zu widerstehen, und in solchem Widerstande wäre ich bereitMHm? im Felde zu fallen oder auf dem Blutgerüste."
O/ttieD Die britische Regierung hatte sich indeß von der Nothwendigkeit überzeugt,die Katholiken durch Rechtsgewährungen zu versöhnen, und während die Macht-mmimA Haber die Unterhandlungen mit den Abgeneigten in tiefem Geheimniß leiteten,H nchttil wurde der 'Antrag vorbereitet, den sie bei der Eröffnung des Parlaments im Febr.kMMch 18?9 vorlegten. (S.England.) Der Katholikenverein, von seinen Freundenlik, die am im Parlament berathen, löste sich auf, ehe das Gesetz angenommen war, das denStatthalter von Irland ermächtigte, jede gesetzwidrige Verbindung oder Versamm-lung zu verbieten. Die ganze Verhandlung war eine Spiegelfechterei, eine lächer-t MO l'che Drohgeberde, die eigne Ohnmacht zu verbergen. Der Verein sollte erhalten,scknp was er trotzig verlangt hatte, und treffend sagte man, von einer Unterdrückung desz MO Vereins zu reden, wäre ebenso viel, als ob Jemand seines Sieges über einen Stra-fMiM ßenrauber sich rühme, welchem er, während das Mordgewehr seine Brust bedroht,MZwO ^ruft' //Weg mit der Pistole, hier hast du meinen Geldbeutel und meine Uhr."MM ^ ^ wurde die Emancipationsbill durch die königliche Genehmigung Ge-ö" gleicher Zeit aber wurden die kleinen Freisassen ihres Wahlrechts beraubt^ ^ Stimmberechtigung ward an eine Rente von 10 Pfund gebunden. SelbstIrland erhoben sich gegen diese Verfügung keine lauten Stimmen und auchD'C, war trotz seinen feierlichen Gelübden still. Der Ausschuß des Parlaments,dem die gegen seine Wahl gerichtete Bittschrift zum Gutachten übergeben wurde,hatte die Wahl für gesetzlich erklart. Erst am 15. Mai erschien O'C. in dem^ üntcrhause, sich erbietend den Eid zu leisten, den das neue Gesetz für die nach
Erlassung desselben erwählten katholischen Mitgliedern vorschrieb, indem esfrüher gesetzlich gefederten Supremateid und die Erklärungen gegen dieTranssubstantiation und die Anrufung der Heiligen aufhob. (S. Emancipa -der Katholiken.) Man legte ihm den ehemaligen Eid vor, und derSprecher erklärte, daß O'C., da er vor der Erlassung des neuen Gesetzes gewähltforden sei, die in den alten Gesetzen vorgeschriebenen Bedingungen erfüllen müsse,^uf Brougham's Antrag wurde beschlossen, O'C. zu gestatten, vor den Schran-^^ des Hauses zu reden. Mit einer Mäßigung, die er in seinen Reden vor Volks-^ Pi- Versammlungen nicht kannte und die einen günstigen Eindruck nlachte, vertheidig»?