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vielseitigerer Prüfung vielleicht noch in eine ver-änderte Richtung gebracht worden wäre, untcrssei-nci? Acußerungen aufgefunden werden mag. In-dessen beruhigt ihn die Ucbcrzcugung, daß bei die-sen wichtigen, mit der Entwicklung der Geisterselbst immer wieder ihren Standpunkt verändern-den Gegenständen, — wo also die Fragen sich ewiganders stellen, und nimmer erschöpfen, — ein End-resultat überhaupt nie gefunden werden kann, unddie Ansicht des Einzelnen die absolute Wahrheitohnehin niemals darstellt, sondern nur in dem Re-sultate der allseitigen Ideen-Bewegung und Ideen-Bekämpfung die Wahrheit liegt: daß also auchschon die Thcilnahme au diesen Regungen undKämpfen, in so fern dabei der innere Gehalt nichrvöllig vermißt wird, und keine unrühmlichen Waffe»zu Hülfe genommen werden, an sich selbst etwasVerdienstliches hat.
Auch wird der Leser dem Verfasser die Wieder-holung mancher alten, und mancher einfachen Wabr-heit darum noch nicht als eine Unvollkommenbeilseiner Arbeit anrechnen, weil diese Wahrheiten ansich verstandlich und alt genug sind, um allgemeingekannt zu sepn; denn es steht fest: daß die ein-fachsten Wahrheiten grade am ehesten übersehen,und am längsten unangewendct bleiben, weil dieMannichfaltigkcit des Positiven und die bunteOberfläche des praktischen Lcbes nur zu lcichiabziebt von dem eigentlichen Grund und dem in-neren Wesen der Dinge; es steht fest: daßdie Gewoh n beit gegen die einleuchtendstenWabrbeiten verhärtet, und nur durch de» immer
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