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Die Ansprüche unserer Zeit an die bürgerliche Gesetzgebung in nächster Beziehung auf die bei der Gesetz-Revision für Rheinpreußen sich ergebenden Fragen
Entstehung
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so ist auch zcde Annäherung zu diesem Ziele durchFörderung der außen? und sittliche?? Freiheit undder Gleichheit aller Menschen als ein bcachtenswer-ther Gewinn zu betrachten; und grade die Gleich-heit in? bürgerlichen Rechte ist einer der herrlichstenErfolge, welche der Geist des neuen Wcltaltershervorgerufen hat. Stände und Corporationen desMittelalters, Dynasten, Hörige und Leibeigene sindvon der Wcltbühnc abgetreten, und die Staatensind erst dadurch wieder zu wahren Staaten ge-worden, daß in dein Königthulnc die Einheit,im Bürgerth?? me die Gleichheit auf eine derveredelten Meuschcnuatur und den? Standpunktedes Zeitalters innig entsprechende Weise hergestelltsind. Mit dein Begriffe und dem Wesen diesesStaatsbürgerthums stehen Ausnahmen im bürger-lichen Rechte zu Gunsten einzelner Individuen oderClasscn in direktem Widerspruch. Diese Ansichtmuß die Gesetzgeber unsrer Tage bei allen Aeuße-rungcn der gesetzgebenden Gewalt, und seycn sienoch so gering von Bedeutung, festhalten und zuerkennen geben.

Völlige Gleichheit besteht nur im Reich desIdealen: nur mit Vernichtung alles Schönen undEdlen, und mit Aufhebung der wahren Moralitätließe sich der Versuch durchsetzen. Alles gleich zumachen, und selbst jene Ungleichheiten und Vor-theile auszugleichen, welche Genie und Fleiß sicherringen oder das Glück zuwendet: aber fest undgesichert für die kommenden Jahrhunderte steht derGrundsatz der Gleichheit der bürgerlichen Rechte,und es gehört zur Aufgabe unserer Gesetzgebungen,