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eine fünf und zwanzigjährige Prüfung im Ganzenein vorteilhaftes Resultat festgestellt, und die Zu-friedenheit mit ihren mannichfaltigen Vorzügen inhohem Maße das Verlangen nach Verbesserung ih-rer unleugbaren und vielfachen Mängel überwiegt.
Lange verhallt ist ja auch das Wort Derjeni-gen, welchen der erwachte Geist deutscher Einheitund Freiheit (der dich, o Vaterland gerettet hat!)den Fluch eingab über Alles, was von Frankreichkam, und den Wahlspruch, daß das deutsche Volkfortan nichts mehr gemein haben müsse mit derblutigen Nation. — So etwas kann freilich auchnur der Drang des Augenblickes rechtfertigen.Französischem Ucbcrmuthe und französischem Leicht,sinne, wo er feindlich entgegentritt der Wohlfahrtunseres Volkes, wird des Deutschen Kraft mitNachdruck zu begegnen wissen: aber das Gute undRechte wird sich immer geltend machen durch sei-nen eignen Werth, es komme, woher es komme.Sollen wir uns die Augen verbinden, damit unsnicht die ncmliche Sonne leuchte, die auch dem
P Freilich sind jene Gesetze das Werk, nicht der neue-rungssüchtigen und plüuderungslustigen Masse, son-dern der Edeldenkenden und Gebildeten in der fran-zösischen Nation, und ob sie gleich von Frankreichkommen, so gehören sie doch mehr unsrer Zeit über-haupt, als einem einzelnen Staate an: im Verfolgdieser Schrift wird daher auch eine wiederholte Hin-verweisuug auf die Herkunft nnsrer Zusiizverfassung,da, wo es hierauf nicht ankommt, umgangen werden,und von einem Rheinischen Civilrcchte, einer Rhei-nischen Rechtsverfassung die Rede seyn.