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gesellschaftlichen Zustandes, unsre geringe Erhebungzu den Tugenden, welche das Ideal der Mensch-heit schmücken, so wie die schwachen Blicke, welcheunsere Vernunft bisher in das Reich des Geisti-gen, in die übersinnlichen Verhältnisse des Men-schen gethan, — dies Alles liefert uns zur Genügeden Beweis, daß auf der Bahn zn dem vorgesteck-ten Ziele erst wenige Schritte zurückgelegt sind.
Jahrtausende waren vergangen; Millionen vonErdbewohnern hatten die Gestirne des Himmelsgeleuchtet, und Keiner hatte den Gedanken zu er-fassen vermocht, daß unser Erdball die Sonneumkreise; Jahrtausende waren vergangen, undMillionen hatten nebeneinander gelebt und gedacht,bald den gesellschaftlichen Znstand ordnend undgegenseitige Rechte anerkennend, bald jene Ord-nung wieder frevelhaft zerstörend, — und nochhatte Keiner zu den einfachsten Begriffen von denunveräußerlichen Rechten des Men-schen sich zu erheben vermocht! Wahrlich! kaumdie ersten Elemente des Wissens sind gefunden,kaum die ersten Grundlagen sind gelegt zu demgroßen Ban, der die Aufgabe der Menschheit ist,und kaum laßt sich die Bahn, welche zurückgelegtist, als Maßstab ansehen für jene, welche wirzn durchlaufen haben.
Und dennoch; wie herrliche Blüthen hat auchbis heute schon der menschliche Geist entfaltet;wie viel Großes und Schönes steht in dem Bucheder Geschichte mit unvergänglichen Zeichen einge-graben; wie viel Hohes und Herrliches ist schongedacht und empfunden worden, das in das Reich