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Das Geistige, das Samenkorn des Göttlichen,das der Menschheit, das dem Einzelmenschcn in-wohnt, keimt, schwillt an, wachst und schießt em-por zu dem Urquell des Lichtes, von dem es aus-gegangen, wie die Pflanzen der Erde zu der irdi-schen Sonne.
Unerreichbar nennen wir dieses Ziel. DenZustand, in den das Geschlecht der Sterblichentritt, wenn seine Wandcrjahre auf diesem Plane-ten zurückgelegt sind, — von dem die Religionnur dunkle Ahnungen dem gläubigen Sinne zugeben vermag, — unser Verstand kann ihn nichtfassen; bis dahin reicht keine Erkcnntniß, kein Wis-sen; aber das thicrische Element, das der mensch-lichen Natur beigemischt ist, die Sinnlichkeit, dieuns nicht verlaßt, so lange wir sinnliche, so langewir Korpcrwcscn sind, ist das Hindcrniß, daß dieMenschheit, als Menschheit, zur vollkommnenGeistigkcit nimmer sich zu erheben vermag.
Selbst das erreichbare Ziel aber, der End-punkt der Menschheit, in welcher unabsehbarenFerne liegt er noch vor uns; welche Stadien sindbis dahin noch zu durchlaufen! Die größten Wei-sen, scue, in denen alles bisher errungene Wissensich zusammendrängte, jene, die den langen Stromder Zeit zurückblickten, und mit Hellem Auge alleLichtpunkte überschauten, am Ende riefen sie alle:Wie wenig Licht! — Es ist eine genügsame Selbst-täuschung, das männliche Alter der Welt in un-serem Zeitalter erkennen zu wollen. Unsre man-gelhafte Erkenntnis; der Erscheinungen der Körper-welt, die unvollkommenen Einrichtungen unseres