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dig über die Elementarverhaltnisse des Volkes, erbliches festes Meiecrecht und der-gleichen, und diese kann Irland von dem englischen Parlamente nicht erwarten.Daher ist das Streben der Manner des irlandischen Volkes zunächst auf eine Auf-hebung der Union und Wiederherstellung eines befondern Parlaments und einerunabhängigen Staatsverwaltung Irlands gerichtet. Und gewiß hat Irland miteinem Volke von 8 Millionen, von reinem gaelischen Stamme, mit einer eig-nen Sprache, mit einer uralten Literatur gegründete Ansprüche auf eine nationaleExistenz, und nur das Zugeständniß derselben scheint auf die Lange die Verbindungmit England sichern zu können. (Vergl. den Art. O'Connell, an welchen sichdie Darstellung der neuesten Bestrebungen für diesen Zweck anknüpfen wird.) sst /
Irving (Edward), presbyterianischer Prediger, wurde 1792 zu Annan inder schottischen Grafschaft Dumfries geboren, und nachdem er auf der Universitätzu Edinburg studirt und einige Zeit in öffentlichen Anstalten Unterricht ertheilt hatte,ward er durch die Begünstigung des berühmten Predigers Chalmers in Glasgow alsdessen Gehülfe angestellt. Sein Ruf stieg bald so hoch, daß er zum Prediger des ur-sprünglich für Hochländer gestifteten caledonischen Bethauses zu London gewähltwurde, und nachdem zu seinen Gunsten die stiftungsmäßige Bedingung, auch ingallischer Sprache zu predigen, die I. nicht verstand, war aufgehoben worden,trat er 182? sein Amt an. Der Herzog von Park, der als Vorstand der Stiftungbald nachher das Bethaus besuchte, wurde durch J.'s Vortrag so überrascht, daß erin den Hofkreisen von der merkwürdigen Erscheinung sprach und die Neugier er-weckte. I. hatte überdies angekündigt, daß er die Grenzen der Kanzelermahnungüberschreiten und ungewöhnliche Waffen gegen einflußreiche Manner richten werde;er hatte es für den Zweck seiner Sendung erklart, „phantasiereiche? politische, gesetz-kundige, gelehrte Männer, welchen die Welt in die Hand gegeben, zu lehren, wiesie die Sache mit ihren Seelen berathen müssen, auf daß sie fortan keine Entschul-digung haben". Die Ankündigung, die feine Welt bekehren und die britische Austokratie zum Evangelium bringen zu wollen, konnte ihre Wirkung nicht verfehlen.Die Persönlichkeit des Predigers und die eigenthümliche Art seines Vortrags tha-tm das Übrige. Der Zudrang zu dem kleinen Betsaale in Croß - Street wurde so^roß, daß sich die Neugierigen vorher schriftlich melden mußten, um durch dieStadtpost Eintrittskarten zu erhalten. Der Eintretende glaubte sich, obgleich dereinfache Saal seine gottesdienstliche Bestimmung ankündigte, in ein Theater verseht, wo die vornehme Versammlung von Männern und Frauen ein sehenswürdiges Schauspie! erwartete. Der Prediger erschien. Ein Mann, über sechs Fußdoch, ein bleiches Gesicht, dessen Umriß von der Ovalform fast zum Dreieck abwich,ch't sonst regelmäßigen und kräftigen Zügen, hoher Stirne, von üppigem raben^Warzen Haar umgeben, das sorgfaltig gescheitelt und auf beiden Seiten nieder^kammt war nach mitteralterlich italischer Sitte; ein voller wohlgepflegter Backen^t, dichte Augenbrauen und eine seltsame Richtung des Auges beim Aufblick.Chatte die breite schottische Aussprache bei einer wohllautenden biegsamen Stim-me, die aber von den leisesten uud dumpfesten Lauten bis zum heftigsten Aufschrei,ohne alle Verbindung zwischen Ton und Gedanken, launisch wechselte. EbensoWbar auf Wirkung berechnet war das gewaltsame und eindringliche aber un-g'Mige Geberdenspiel. Wie der sorgfältige Anzug an den Putztisch erinnerte, sowurde die Aufmerksamkeit oft auf die Äußerlichkeit gelenkt, wenn die Finger hau-Tätigkeit waren, das gescheitelte Haar zu ordnen, und das weiße Taschen-n! in der Hand, die Schweißtropfen von der schönen Stirne zu wischen.
eine Sprache hatte eine manienrte Alterthümlichkeit, mit eingestreuten Dichterderb^^m Eindringlichkeit der Rede suchte er durch Persönlichkeiten und
Se/ ohne alle Rücksicht auf seine vornehmen Zuhörer, zu erhöhen,
"c Gemeinde, stolz auf den Beifall, den ihr Prediger fand, baute ein größeres