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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
753
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Dur

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7s Z

Quinte. Nur in dem doppelten Con-trapuvkt lassen sich diese bcydeu Jn-tcrv. llc niht verwechseln, weil beyder l mkeh ung der Stimnicii, derConti apunkc der Duodecime, dieStimme zuerst in die Quinte, undvon da wieder in die Octave versetzt;was im Contrapunkt der Quinte,bey der Umkehrung zum'Unisonus,zur Secunde u. s. f. wird, das wirdim Contrapunkt der Duodecime zurOctave, zur Septime u. s. f. wie indiesem Beyspicl zu sehen ist:

Die beydcn Stimmen, die mit a, a,bezeichnet sind, stehen bey b, b, imContrapunkr der Quinte, bey c, c»aber im Contrapunkt der Duode-cime.

Durchgang.

(Musik.)

Scheutet eigentlich die Art, von ei-nem Ton auf den andern dergestaltzu kommen, daß man zwischen bey-dcn noch einen Mittlern Ton hörenlaßt, der gleichsam die Stufe ist,durch welche man von dem einenzum andern auf- oder absteiget.Wenn man nach C will Q boren las-sen, und durch den Ton I) nach blheraufsteiget, so wird der Ton v alsim Durchgang angegeben betrachtet,und daher ein durchgehender Ton,und in Noten eine durchgehende No-te genennt.

Wenn man in einem Gesang alledurchgehende Tone wegließe; somüßten die übrigen einen regelmäs-sigen und guten Gesang ausma-chen ; also sind alle im Durchgangvorkommende Tone zufallige Tone,die daseyn oder wegbleiben kön-nen, ohne in der Hauptsache, we-tLrfter Theil.

der in Absicht auf die Melodie nochauf die Harmonie, eine Aendrung zumachen.

Die durchgehenden Töne dienen>) zur Erleichterung des '.Übergan-ges von einem Haupttonc zum an-dern. Denn da man im Singendie cousonircndcn Intervalle leich-ter als dissonirende trifft, so kannman jene als Durchgange zu die-sen ansehen, wie folgende Beyspielezeigen:

2) zu einer engern Verbindung derHaupttöne, wodurch oft der Ge-sang etwas gemilderter wird, wenner stufenweise, als wenn er sprung-weise fortgeht; z) dienen sie auchzu allerhand artigen melismatifchenAuszicrungcn, welche überall, woder Gesang nicht ernsthaft, sondernlieblich und etwas schwatzhaft seynsoll, der Melodie die größte Annehm-lichkeit geben.

Aus diesen Gründen kommen über-all in der figurirten Musik in denvbern Stimmen, auch bisweilen imBasse, durchgehende Töne vor, dieman in Ansehung der Harmonie nichtin Rechnung bringt. Sollen sie aberdie Harmonie nicht verderben, somüssen sie auch schnell durchgehen,damit das Ohr nicht Zeit habe, ihrDissoniren gegen die Grundtöne znbemerken. Also müssen sie in lang-samer Bewegung wenigstens Achtcl-töne seyn, in geschwinder aberkönnen auch Vicrteltöne durchge-hen. In begleitenden Bassen kön-nen die durchgehenden Töne nichtals Äusserungen angebracht wer-den, hingegen dienen sie da, umin zweifelhaften Fallen das Gefühldes Tones, darinn man ist, festzu-setzen.

Natürlicher Weife muß die Stim-me über diese Töne gleichsam nur

Bbb hin-