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tha: Unparteiische Geschichte des Go-thaischcn Theaters, von C. I. Wagen-seil, Mannh. 1780. 8. - Zu Dres-den und Leipzig: lieber die LeipzigerBühne, an H. I. F. Löwen, Dresden>770. 8. Zwe» Schreiben. — Briefe. ..die Seilerische Bühne in Dresden betref-fend, Dresd. >77;. 8. — Dramaturgi-scher Briefwechsel über das Leipziger Thea-ter, nn Sommer 1779. kcipz. 1780. 8.
u. a. m. Ferner enthalten Bcy-
trägc zur Geschichte unsers Drama: Thea-terfreund, Prag 1775.8. 2; St. — Briefeüber die Srylcrische Geselisch. und ihreBorstellungen zu Frankst, a. M. 1777. 8.16 St. — Mannheimer Dramaturgie,Mannh. 1779. 8. ?St. — Briefe überdie Bühne zu Toblenz, Fest. 1788-8. —Tageb. der Mapnzcr Schaubühne, 1788.8. sorlges. unter dem Ticel, Dramaturgi-sche Blätter. — Dramaturgische Blät-ter von Fr. v. Kniggc, Han. 1789.8- — Undbei) der Menge unsrcr Schauspielergcsell-schaftcn ( deren mehr als 20 sind) undunsrer Schreibfertigkeit, sind Schriftendieser Art noch mehrere vorhanden, diein der Chronologie des Theaters, und imTheaterkalender sich angezeigt finden. Auchenthalten verschiedene unserer Zeitschriften,als der deutsche Merkur, das deutscheMuseum, die Olla Potrida, u. a. m.noch mancherlei) hicher gehörige Nachrich-ten. — —
Ferner gehören, zu der Geschicktedes Drama überhaupt die, mancher-lei) , rvider und für dasselbe geschriebe-nen Schriften. Es hat, von je her,Gegner gehabt, so gut unter den nicht-christlichen, als christlichen Völkern, lln.tcr den Griechen soll schon Solan (DioZ.I-serr. Ick l. c 2. dst. XI. vergl. mitPlutarchs Kolon, Op, B. 1. S. 97. II. O.L-l. küctr.) dem Thcspis das Spülen un-tersagt habe»; und Plato's Aussprucheüber alle nachahmende Poesie (Ick kc-publ. Ick. III. und X ) sind bekannt.Ausdrücklich aber gegen das Drama standzuerst der Rhetvr, Ael. Aristidcs (wel-chen Duadrlv, Kror. e Hag. ck'ogni hoc-sta, Vol. III. h. 2. S. 15. in den bekann-
ten athcniensifchen Feldherrn, Aristidcs,verwandelt hat) indem, an die Smyr-ncler gerichteten, „exi
(Oper, ex ccl, Oanr. B.2.S. 274) auf. — Von römischen Schrift-stellern ist , meines Wissens, nichts, un-mittelbar, wider das Drama selbst ge-schrieben worden, wenn gleich die Schau-spieler , aus mancherlei) Gründen, (wel-che in Marq, FreherS Schrift, De cxi-üi'mzrione cicgue caulis amirrenclaeexiilimarionix, Kol. 1591. Ick. III.c. 28 angeführt morden sind) ehrlos bcyihnen waren, und die theatralischen Vor-stellungen zu verschiedenen Zeiten, vonmanchen für nachtheilig, oder unanstän-dig gehalten wurden. — Unter denchristlichen Schriftsteller», waren dieKirchenväter, wie sichs gebührt, die er-sten, welche das Drama verdammten.Tertullian schrieb ein Buch dagegen (IckKpeöckcul. Ick. Opcr. B-1. S, 8. LVirc.1782. 8.) und in den Werken des Cy-prian (B. 2. S. 121. IVirc. 1782. 8.) fin-det sich eine ähnliche Schrift, so wie, inniehrcrn Kirchenvätern, als in der qtenHomilic des Basilius, in der iztcn desChr»sostomus an die Antiochicr, im Am-brosius, und Augustinus, cinzcle Stellendagegen. Auch waren die Schauspieleihrer Zeit zu genau mit der herrschendenReligion verbunden, und diese mit derihrigen zu wenig übereinstimmend, alsdaß sie nicht, mit einigem Recht, sichwider sie hätten auflehnen können. IhreGründe sind in einem Program von Alb.G. Walch, Do Ickern» prim>5 Okel-lüsnis cxolo, Kclileul. 177c). 4. ge-sammelt. Und, obgleich, in der Folge,die christliche Geistlichkeit selbst, eben sowie die heidnische, die ersten Schauspiele,unter die Christen, durch die Mysterien,oder, noch früher, durch Aufzüge, Pro-eessionen, die sogenannten Narren- undEselsseste, u. d.M. einführte: so hat siedenn doch die anständigern und vernünfti-ger» Schauspiele, so bald diese nicht mehrmit Religionsgebrckuchen verbunden wa-ren, selten, oder gar nicht, leiden wol-len, und ganze Kirchenversammlungen,
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