Druckschrift 
1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
715
Einzelbild herunterladen
 

D r a

Dr a

715

rvmsn »klorz; General Inlirukk. korjuccceeiing in rbo zrr ok sJing, Ohn.geachtet dce Verf. ein eifriger Verehrerdes Aristoteles ist: so scheint er denn dochauf keine Art in den Geist der Dichtkunstdesselben eingedrungen zu scyn.) OaS6te - iZte Kap. des zweyten ThcileS derphilolvgical Illlzuirie« )sm. Klar»ris, koirä. 178'. 8- S. IZ8 U. f. ent-hellt eine Menge ganz guter Betrachtun-gen über die Einrichtung des Drama über-haupt, besonders aber des Trauerspiels,nach Maßgabe der Vorschriften des Ari-stoteles. ->» In deutscher Sprache:Dcmokcit, ein Tvdtengcspräch, von I.El. Schlegel, in dem itcu Bdc. der Be-lustigungen , und im zren Th. S. >77 s. W.Kvp. 1764. 3. Ebendesselben Gedan-ken zur Aufnahme des dänischen Thea-ters, ebend. S. 251 u. f. enthalten eineMenge sehr brauchbarer Anmerkungen überdie dramatische Kunst. Drc» (vorgeb-lich) philosophische Abhandlungen über diedramatische Dichtkunst, finden sich beydem Comischcn Theater von S ... .(Straube) Bresl. 17;?. 8. Die Zu-eignungsschrift vor der (»oll F. W. v.Gerstenbcrg) aus dem Engl, übersetztenBraut des Bcaumont und Flctschcr, Ko-penh. 1765. 8. handelt von der dramati-schen Täuschung, und von den Schwie-rigkeiten des versificirtcn deutschen Drama(aber sehr kurz.) Hamburgische Dra-maturgie, von G. Ephr. Lessing, Hamb.1767-1763. 8. 2 Bde. Aür. 1785. 8. 2 V.Frzsch. von Junker, Par. 178;. 8. 2 Bde. Im >9tcn St. S. 239 des Patriotenin Bauern, München ,76?. 3. S. 289findet sich eine Abhandlung von dem Thea-ter (Drama) Oer 2tc Aufs S. 71 inden fliegende» Blättern von deutscher Artund Kunst, Hamb. 177z. », Anmer-kungen über das Theater, Leipz. 1774.8.(von Jvh. R. Mich. Lenz. Untersuchun-gen, ob der dramatische Dichter den Men-schen , oder die Schicksaalc des Menschendarstellen solle, was die Griechen, undFranzosen, Voltaire und Shakespear ei-gentlich dargestellt haben, und wie ausder verschiedenen Bildung verschiedener

Völker Verschiedenheit im Zweck desDrama entstehe. In deni neuem Trauer,spiel soll daher der Charactcr, in dem Lust-spiel die Handlung das Hauptweck sepn.Der Vortrag fällt ins Poßierliche.)lieber die Veränderungen des Theaters...von ebend. in s. Flüchtigen Aufsätzen,S. 86. Für. 1776.8. lieber den Haupt-zweck der dramatischen Poesie, von Hiß-mann , im otcnBde. S .55Z des deutschenMuseums v. I. 1777. Ucber Volks-schauspicle, und über die historischen Ge-mählde auf der Bühne, zwep Abhandl.in den Rheinischen Bepträgen zur Ge-lehrsamkeit, Mannh. Jahrgang 1779. 8. Ein Abschnitt in I. I. EschcnburysEntw. einer Theorie und Litterat. der sch.Wisscnsch. G. 21; u. f. der Ausg. von1789. Das ztc Hauptst. des zweytenTheils in I. A. Eberhards Theorie dersch. Wiffensch. S. 174 der ersten Ausg.Die Vorrede vor dem 4tcn Bde. von K.Fr. Krctschmanns Werken, Leipz. 1787. 8.handelt vom Zwecke des Drama, vondramatischer Handlung, u. d. m. vorzüg-lich mit Rücksicht aus das Lustspiel.»S. übrigens die Art. Vomodie, Dicht-kunst, Tragödie, u. a. m.

lieber den Ursprung des Drama übertHaupt ist bereits, bey dem Art. Vomo-Vie, bemerkt worden, daß, da sich keineHandlung, ohne Personen, welche solchevorstellen, vorstellen läßt, und also zuerstMenschen, zu irgend einem Zwecke vcr-sammelt scyn müssen, che sie dergleichenvorstellen können, es sehr begreiflich ist,wie religiöse Feste dazu die Veranlassunggegeben haben, und wie das Drama also,mehr oder weniger, bc» allen Völkern,anfänglich eine religiöse Fcyerlichkcit, undder Stoff dazu aus religiösen Begeben-heiten gewählt war. Jene Feste sind,be» allen Völkern, die ersten Verein!»gungspunkte der verschiedenen Mitgliederderselben, gewesen; und wenn die Vor-steher derselben, die Priester selbst, auchnicht die Vergcgenwärtigung religiöser Be-gebenheiten, oder dessen, worauf diese Festeberuheten, dabcy veranstaltet hätten, umdie Feycrlichkcit desto eindringender zu

machen,