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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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698
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698 D i s

Sie kommt als übermaßige Quartevor, wenn in der dritten Verwechs-lung des Septimcnaccords die kleineTerz des wahren Grundtones in diegroße verwandelt worden, damit siedas 8ul>st-mironiurn des folgendenTones werde, wie hier:

2 2 6

l ^ l

Der zweytc Accord aufL ist eigent-lich die dritte Verwechslung desScptimenaccords auflfi alsdcrDo-minante von <3, da anstatt der na-türlichen kleinen Terz?, die großeQs genommen worden.

Ais falsche Quinte zeiget sie sich hier:

^ . hier

vorkommt, hatte natürlich im Basse? müssen genommen werden, wel-ches in LIs verwandelt worden, da-mit es als 8ui)semironium des fol-genden Grundtones geHort würde.IX- Die None

wird allemal als ein Vorhalt derOctave gebraucht, und kann überallvorgehalten werden, wo sie liegt.

Distichon.

(Dichtkunst.)

Ein kleines Gedicht in zwei) Versen,welches einen merkwürdigen Gedan-ken, oder ein Bild auf eine lebhafteWeise darstellt. Es kann aber dieseBenennung auch zwcyen aus einemgroßen Gedicht genommenen Versengegeben werden, die einen außer derVerbindung bestehenden merkwürdi-gen Sinn haben; wovon man in Ele-gien unzahligeBeyspielcfindet. DasDistichon kann demnach eine Auf-schrift scyn, wie folgendes, dasVol-tairo an dem Fuß eines ausgehaue-nen Amors gefetzt hat:

(Zui que ru tois, voici ranlnsicre,

II l'ett, il le fuc, ou le äoit6cre.

Oder es kann ein Sinngedicht seyn,wie dieses, welches dem plaro zuge-schrieben wird »).

1°stv st-vxst- Xkk-

Welches sehr artig durch folgendeslateinische Distichon gegeben wird:

Lusvis «kons ^gscdoni snimsmiple in lodra rcnedsm;enim propcrun» ranqusmsdiruro tu!r.

Wenn das Distichon wie hier aus ei.nein Hexameter und einem Pentame-ter besteht, so scheinet es die bequem-ste Form zu haben, um leicht ins Ge-dächtnis) gefaßt zu werden. Aus die-sem Grunde haben schon die Altenden Einfall gehabt, merkwürdigeSittenlehren und Denksprüche in sol-chen Distichen vorzutragen, von wel-cher Art die bekannten Qisticüa vio-n^lu Latours sind.

-K- -H-(*) Die, von H. S. angeführten Dk-sti n, tcs Cato sind zuerst, unter dem Ti-tel,

») v cz, I-aser,