Druckschrift 
1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
694
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dadurch, als durch ein 8udismito-niuiu in den nächsten Ton darüberzugehen, als:

II. Die kleine Sccunde, und in derUmkebrung die große Septime.

Sic macht den halben Ton aus, so-wol den großen, als den kleinen,und kommt in viererlei) Verhält-nissen vor.

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2) Auf folgende Weise, da die Cr-höhuug im Basse geschieht, und dienatürliche Octavc in den obcrn Stim-men gelegen hat:

Die kleine Secunde kommt in der drit-ten Verwechslung des Scptimcnac-cords, der die große Septime hatte,vor. Die Dissonanz ist im Basse,und tritt in der Auflösung einen Gradunter sich.

Auch hier wird siczumdmblemitoiuodes über ihr liegenden halben Tones,in den sie heraustritt.

-s) Diese durchgehende Dissonanzen ma-chen Sänger und Spieler oft, ohnedaß sie ibncn vorgeschrieben werden.Sie erwekcn eine desto lebhaftere Er-wartung des folgenden Tones. Manhat sich aber in acht zu nehmen, daß nicht gegen die Natur der Tonartgeschehe. So könnte man in c duraus ^ nach dl nicht durch zx lV gehen,weil dieses R zu keinem einzigen inder Tonleiter des L dur liegendenTon, ein Intervall ist. Hingegen kannman in L dur aus ? durch Ms nach czgehen, weil M, die große Terz derSecunde des Grundtvnes ist.

Die große Septime wird als eine we.sentliche Dissonanz dem Drcyklangauf einer Dominante hinzugefügt,und tritt in der Auflösung einen Gradunter sich in der Terz des Grund-toncs: