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Hierbei) verdient angemerkt zu wer-den, daß die Alten in den Cadenzen,da die Terz in der Oberstimme schließt,allemal die große Terz brauchten,wenn gleich die Tonart die kleine er-fodcrte; also:
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Der Grund dieser Abweichung lagohneZweifel in der schlechten Tempe-ratur ihrer Orgeln, nach welcher vielkleine Terzen so schlecht klangen, daßsie frcylich zum Schluß untauglichwaren. Da dieser Fall itzt nicht mehrstatt hat, so schließt man auch ohneBedenken mit der kleinen Terz. Woll-te man in Kirchcnsachen, aus Liebezum Alterthum, im Schluß die Ton-art andern, so konnte es am füglich-stcn also geschehen:
hervorgebracht wird. Doch konntedieser Schluß auf folgende Weise voll-kommen gemacht werden:
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Dieses ist also die Form der ganze»harmonischen Cadcnz, die in ihrervollkommensten Gestalt, am Endedes ganzen Stüks nicht nur wie dey»erscheinen, sondern mit dem Drey-klang auf dem Hauptton, worausdas Stük gesetzt ist, endigen muß.Wird sie aber mitten im Stuk zu En»digung einer ganzen harmonischen Pe-riode gebraucht, so endiget sie sichmit demDreyklang des Erundtoncs,dahin man ausgewichen war, unddarinn man sich eine Zeitlang aufge-halten hat: dabei) nimmt sie in denobern Stimmen die unvollkommnereGestalt, wie bei) b und o, an. Die-ser Schluß kann auch durchVerwechs-lung des vorletzten Accords, oder desAccords der Dominante etwas ge-schwächt werden, als:
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Noch weniger vollkommen aber wärediese Cadenz, wenn der letzte Schrittdurch Heraufsteigen von der Domi-nante auf den Hauptton geschähe:
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Denn obgleich diese Accorde mit denvorhergehenden iin Grunde einerlei)sind, so kann doch diese Cadenz nichtwol eine vollige Ruhe machen, weildie Dominante nicht auf die Octaveihres Grundtones, sondern auf diesenselbst führet; folglich die Ruhe nichtdurch Steigen, sondern durch FallenlLrster lllheil.
2. Die halbe Cadenz setzet in eineNicht vollige Ruhe, sondern befriedi-get zwar das Gehör durch eine ganzconsonirende Harmonie, bei) welcherMan aber deßwegen nicht ganz ru-hen kann, weil sie nicht auf deinGrundton liegt, darinn man modu-kirt, sondern auf der nächsten Con-sonanz, nämlich der Quinte oder derDominante desselben. Ihre Forinist also diese:
Um die wahre Natur dieser halbenCadenz zu begreifen, stelle man sichEe vor,