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mit der Brüstung der Oefnung ineinem fortlaufen. Die Säulcnwciteund die Breite der Nebenpfeiler, unddie Weite der Oefnungcn, sind wievorher. Die Höhe ist nur > 4 Model2g Min. und fast eben so ist auch diedritte Ordnung.
Der äußerste Pfeiler einer Bogen-stcllung muß nothwendig stärker seyn,als die andern, damit er die Span-nung des Bozens aushaltt. Deß-wegen setzt man auch insgemein zweyWandpfeiler oder Säulen auf derEke neben einander. Von den Ein-fassungen der Bogen, von den Käm-pfern und Schlußsteinen, ist in be-sonder« Artikeln gesprochen worden.
Eine gothische und ziemlich abge-schmaktc Art von Bogcnstcllungcnsieht man an dem Herzoglichen Pal-last in Venedig, wo die Bogen aufschlechten vicrckigtcn Pfeilern stehen,davon jeder mit zwei) elenden Saul-chen verzieret ist, die bis an die Käm-pfer der Bogen reichen.
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(Musik.)
Eine besondre Gattung eines Ton-scüks zum Tanzen. Sein Charakterist mäßige Freude. Der Takt ist vonG und fängt mit einein Viertel imAufschlag an. Die Bourrce hat, wiedie meisten Tänze, zweyTheile, von 4oder 8 Takten. Es kommt dabcyoft vor, daß der zwcyte Theil derersten Zeit des Takts, durch eine Bin-dung auf eine halbe Taktnote, mitdem ersten Theil der zwcyten Zeit zu-sammengezogen wird; als
Brabandische Schule.
Äöird sonst auch die flamandischeSchule genennt. Sie begreift eine
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Folge von vielen fürtrcflichen Wäh-lern, die in Braband und Flanderndie Kunst gelernt und getrieben ha-ben. Vcrinuthlich hat der Reichthumund eine ziemlich ruhige Regierungverursachet, daß in den Niederlan-den und vornehmlich in den Heydenbcmcldctcn Provinzen, die schönenKünste sehr früh und mit großem Ei-fer getrieben worden. Schon imi4tcn Jahrhundert haben sie guteMahler gehabt, denen man, den ge-meinen Nachrichten zufolge, die Er-findung der Mahlerey in Oelfarbcnzu danken hat. Von derselben Zeitan hat es in diesen Landern niemalsan Mahlcrn gefehlt, die, vornehm-lich durch eine vorzügliche Vollkom-menheit der Farbengebung, andernzum Muster dienen können. Gegen-wärtig aber ist diese Schule fast ganzeingegangen.
Wer von dem Werth der Künstlerans dieser Schule, besonders derzwei) großen Lichter derselben, Ru-bens und van Dpi!, richtig urthei-len will, muß nothwendig in demLande selbst gewesen seyn; denn werblos die, außer den Niederlandenzerstreute Gemahldc derselben, gese-hen hat, der kann sich nur einen sehrunvollkommenen Begriff von derStarke dieser Künstler machen.
Die berühmtesten Meister der Braban-tischcn oder Niederländischen Schule sind:Joh. 0. Brügge oder v. Eyck (f 1441)John v. Mabuse (f >;6?) Franz Pour-buS (f 1580) Matth. Brill (1584) Hclnr.Steenivyck (f Marl. v. Voß
(f >604) Joh. Stradan (f 160;) FranzPourbus b. Sohn (f 16--) Barch.Sprangers ) Matth.Brillsf 1626).Rot. Savcry (f iSzs) Pet. Paul Ru-bens (f 1640) Adrian Braun (k 1640)Ant. Bandvck (f >641) Joh. Brcughcl(f >642) Joh. Miel (f 1644) Dav. Tcnicrs(1 -1649.) Geich. Scegers (t >6zi) Franz
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