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von G. D. Köler, Lemgo l?85< 8. — —Ton der Beredsamkeit der neuer» Vol-ker besonders: Oilc. lur los ?rc>-«res clc lchlog. (lc la Lsiziie er iur leskeluniercs er I'clprit ckes Orocecirs clesPremiers Liecles, p. Airline riOrgi-val, kar. 1750. 12. — Ve» dcül l-sg-gio lull'blogucn?» des Tav. Bottiueili,ins. vpcre, B. 8. findet sich, S. 15zein Anhang von der Beredsamkeit, beson-ders der geistlichen Beredsamkeit, derItaliener. — Bcy der klieror. träne,des Rene Barry, ?.ir. >S;z.8. ein DiLc.tnr la kkeroriljuc Lran^nite p. .scan?rcs. le Lrsne!, welcher auch einzeln,vsr. 1657. 4. abgedruckt worden ist. —Viele Bemerkungen über die neuere fran-zösische Beredsamkeit sind in den BrvisLiecles cic la birrerar. trsnc. ftar. 177z.la. z V. verm. 1778. 12. 4B. besondersi» dem Art. I^domas cnthaltein Vor-züglich hält der Verf. dabei) sich auf, daßdie neuern Redner alle ihre Metaphernaus den Wissenschaften, aus Chemie,Geometrie, Metaphysik, u. d. nehmen,und daß ihre Reden von kolastes, Ol-culs, Liiocs, Ovnnees, keluirars,(lenrres, Forces, fteaJioii, Ilcilnrrs,Wörmes, u. d. wimmeln; daß alles darinvalle und immcnl'c heißt, astenthalbcnOliaincs, krincipcs vvrkonimen. —Zur Geschichte der Beredsamkeit inDeutschland liefern Materialien: Bey-trssgc zur critlschcn Historie der deutschenSprache, Poesie und Beredsamkeit, Lcipz.17ZZ —1744. g. zz St. oder acht Bde. —Der deutschen Gesellschaft zu Leipzig Nach-richten, welche die Sprache, Beredsam-keit und Dichtkunst der Deutschen betref-fen, teipz. 1740 — >744-8. 4 St. —Bevtrstge zur Geschichte der deutschenSprache und Nationallittcrarur, London(Bern) >777.8- 2 V. von Lconh. Meister,Hcidclb.i78s. 8. 2 B. — Hauptepvchender deutschen Sprache seitdem achten Jahr-hundert, von cbend. in dem Arn Bde. derSchriften der deutschen Gescllsch. zu Mann-heim, Mannh. 1787. ». u. a.m.
S. übrigens die Art. Lobrede, Red-ner, Redekunst.
Besch!« ß.
(Beredsamkeit.)
Ast in einer Rede eine kirrze Zurük-führnng auf den Inhalt, wodurchdasjenige, was weitlauftig vorge-tragen worden, in eine Hauptvor-stcllung vereiniget wird) durch welcheman den Cndzwek der Rede unmittel-bar zu erreichen sucht. Von derNothwcndigkcit der ourukführungvieler verbundenen Vorstellungen,auf eine einzige, haben wir in einembcfondern Artikel gehandelt. Bcy ei-ner weitlauftigen Rede ist dieselbe amallernothigsten und erfodert, wegender Menge der Sachen, die größteKunst. Daher Lftuntilian wol an-merkt, daß hier mehr, als in irgendeinem andern Thcil einer Rede, dieganze Starke der Beredsamkeit 110-thig je»*); und Cicero berichtet, daßbei) den Gelegenheiten, wo verschie-dene Personen verschiedene Theileder Reden verfertiget haben, ihm ins-gemein der Beschluß aufgetragenworden. Der Beschluß mich, so vielmöglich ist, das ganze Wesen derAusführung ins Kurze fassen: alles,was durch dicRedestükweise dasGe-müth gerührt hat, oder der Einbil-dungskraft vorgestellt worden, mußdarum auf einmal würkcn. Die nach-drüklichsien Worte, die kräftigstenWendungen, die bündigsten Vorstel-lungen, müssen dabcy angewendetwerden.
Eigentlich ist der Beschluß der Re-de dasjenige, um dcssentwillen dieganze Rede gemacht worden ist. Die-se enthalt einen Hauptsatz: z.B. Tu-rms ist des Hochverraths schuldig,weil er dieses oder jenes gethanhat. Sobald die Sache einer weit-lauftigen Ausführung bedarf, sowird der Satz nur nach und nach,
oder
5) siic, ss uftziism, rocos eloquemise
sperirs tomcs licet. Inik. I..VI. gegen
das Ende des 1. Cap.