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denschaft, in welcher Berge undTbalcr, Luft und Himmcl, als le-bendige und denkende Wesen ange-rufen' werden, oder in einer Höchstlcdhaften Einbildungskraft, die je-dem Begriff einen Korper, jedemKörper ein Leben und eine Seelegiebt; die den Blik eines schönenAuges als einen Pfeil, der tief indie Brust gedrungen ist, fühlet, ineinem reizenden Auge die Grazienauf einer, schönen Brust eine SchaarLiebesgötter sieht- Aus dieser Quel-le entstehen die allegorischen Wesen,deren Gebranch sich so weit in derDichtkunst ausgebreitet hat Je-dermann fühlt, wie stark und sinn-lich die Rede dadurch werde, daßDinge, die sonst nur im Verständeliegen, der Einbildungskraft und ei-nigermaßen den Sinnen körperlichvorgestellt werden.
Von der Belebung in den redendenKnusten überhaupt, oder von den Mit-teln, welche der Rede überhaupt bebenLeben, und deren wohl mehrere, als diebloße Projopopcc sind, handelt, untermchrern, Campbcll in dem zten Bucheseinerpdilolopd^ nk ktdcrvrill, Honst.>776. 8. (B. 2. S. 157.) — ^ Vonder eigentlichen Figur, Heine, im itcnAbschn. des svtcn Kap. ( B. 2. S. 22z.vierte Ausg.) der auch, mit Verweisungauf den ersten Band seines Werkes, dieEntstehung der Figur aus der Natur der„umschlichen Seele entwickelt, und dessenganzes sotcS Kap. im Grunde hierher ge-hört. Priestley in der 29ten Vvrles.(S. -6, der deutschen liebers.) der auch,in den vorhergehenden Vorlesungen deszten Theils, Manches, das zur Bele-bung überhaupt gehört, bcpgcbracht hat. —— Belebung in den bildenden Künsten,deren Herr Sulzer gar nicht gedenkt,wird durch das, was, im weitsten Um-
kurip, Lzcob. vt. 2g6.
") S. Allegorie aus der 7z u. f. S.
sang, bey ihnen Ausdruck heißt, erhal-ten; und die beo diesem Arritel angeführ-ten Schriften sind denmach auch bei, die-sem »u Rathe zu ziehen. Eine andereArt von Belebung wird den Werkendieser Künste durch das, was man Staf-firung nennt, gegeben, siehe daher die-sen Artikel.
Beleuchtung.
(Zeichnende Künste.)
Der Zufluß des Lichts, wodurcheine Sache sichtbar wird. In derNatur kann ein Gegenstand durchdas Licht auf gar vielerlei? Art be-leuchtet werden, und nach jeder Artthut er seine besondre Würkung aufdaö Auge. Durch die Art der Be-leuchtung kann eine Landschaft mehroder weniger Schönheit bekommen,nachdem sie entweder im Ganzenoder in Thcilen mehr oder wenigerKlarheit erhalt. Oft ist die Wür-kung von verschiedenen Arten der Be-leuchtung so sehr verschieden, daßman sich kaum bereden kann, diesel-be Sache zu sehen; da blos dasLicht sie so angenehm oder so gleich-gültig macht.
Es wurde ein vergebliches Unter-nehmen seyn, die Würkungcn derverschiedenen Beleuchtung eines Ge-genstandes ausführlich beschreibenzu wollen. Die Absicht dieses Arti-kels geht blos dahin, die angehen-den Künstler zu einer genauen Auf-merksamkeit auf diese Sache zu brin-gen. Denn die Kenntniß derselbenist ein wichtiger Theil der Kunst desMahlcrs.
Uebcr diese verschiedenen Würkun-gcn kann man sich am besten unter-richten, wenn man einerlei) Gegen-stand unter vielerlei) verschiedenenBeleuchtungen oft betrachtet; wennz. B. eine Gegend bei? sehr Heller undbey trüber Luft, be>) starkem Son-nenschein und gemäßigtem Tages-licht, bey hoch und niedrig stehender
Sonne,