Z!4 Bau
Helmerts Grundriß des prlnzlichcn Gar-tens zu Reinsberg, 1777- k. VIsns crVucs ein Liisresu» clu sssröin, er äeIs Ville <le keinzberZ, p. kilcel, 5.9 Bl. — F. B. Werners Acenratcc Ab-riß und Vorfieilung der berühnitefien Plätzeund Gebäude in Breslau, f. 2? Bl. —Beschreibung deS neu erbauten Komödien-Hauses in Breslau, Verl, 178;. q. mitK.— Au Dresden und in Sachsen über-haupk: Prospccle von deni bufischlosscPillnitz, von der Best. Königstein, Drcß-den, Meißen, Sonnenstcin, von Alex.Thiele, r. 10 Bl. — Abriß der DreßdncrSchloßkirche, von Gact. Chiavcri, Lrcßd.»7Z9. k. 7 Bl. — Abriß des churfi'irst-lichen Gartens und der Orangerie des Zwin-gers zu Dresden, von Matth. San. Poe-xelniann, Dresden 1729. t'. 24 Bl. —S. übrigens K. W. Daßdorfs Beschrei-bung der .... Residenzstadt Dresden,1782. 8- Zu Augsburg: /Vu-
ßutl» Vinäelicoe. illiueque poerse,1'eins,Is, TVeäilicis er Lillernso,V. >ü8z.4. 2 B. Lsillica Lr.vlrici cc/>.tr2e^u?. Vinüelicor. clolcr. 2 kein,kstei-rt'eläer. . c. O Xsgeri ec VV. X!>iioui. Ving. 1627. si Das Rath-Haus daselbst, von Prinz gestochen 17Z2.Qucrfol. Bl. - Zu Dessau:Beschreibung des Fürsil. Anhalt- Dessaui,scheu l'andhanseS und englischen Gartenszu Mörtitz, von Aug. Rode, Oessau 1788.
L. mit x Äpsrn. Ausser diesen gicbt
cS von den mehrfien fürstlichen Schlössern,und von vielen Gebäuden in verschiedenenStrikten noch cinzcle Grundrisse und Ab-risse, welche anzuführen mir der Raumverbietet; unter andern sind in M. Me-rlans Topographie die Ansichten von sehrvielen oberdeutschen Strikten, so wie Ab-bildungen einzcler Architccturwerke zufinden. „Betrachtungen und Einfälle überdie Bauart derPrivatgcbäude in Deutsch-land mit 60 Kpfrn." erschienen, Augsb.1779. t'. so wie gründliche Nachrichtvon dem Bauwesen in Franken, Schwa-bach >775. 4. mit Ä.
Von der Bauart einiger asiatischenAanöeu: OpliZizs ob Lbiuete Luit-
Bau
äings, ?uruicure crc. . . . engraveril>z? «Ire best bisnäz» teom rbie vriAi»nrils ärsvcn in Linns, b^^Vill. Lksin-dee«, bonci. 1757. b. — Lcun^srscivoViccv ob lde sncicnr drstanuencncs nfInrlis, Lonci. 1786. 8.— MonumenteIndischer Geschichte und Kunst, aus demEngl, hes Will. HadgcS, von Brun undRiem, Beel. 1789. Qucrfol. — Auchfinden sich Nachrichten dieser Art in »ich-rcrn Reisebeschreibungen; so wie in der7^1'r.chsenIttAiii, c>r dstiscoll. IsrilÄs re-ist. r» s^nticz. U. d. M.
Wegen anderer, zur Geschichte derBaukunst gehörigen Werke, s. den Art.Baukunst.
Baukunst.
Wir betrachten hier die Baukunstnur in so fern der Geschmak einenAntheil daran bat; das Mechanischedarinn, obgleich jeder Baumeister das-selbe genau verstehen muß, gehörtnicht hieher. Dieses, nebst dem Wis-senschaftlichen, das der Baumeisteraus der Mathematik schöpfen muß,davon abgesondert, so bleibt nochgenug übrig, um dieser Kunst einenRang unter den schönen Künsten zugeben. Das G.nic, wodurch jedesgute Werk der Kunst seine Wichtig-keit und innerliche Größe, oder dieKraft bekommt, sich der Aufmerk-samkeit zu bemächtigen, den Geistoder das Herz einzunehmen; den gu-ten Geschmak, wodurch es Schön-heit, Annehmlichkeit, Schiklichkeit,und überhaupt einen gewissen Reizbekommt, der die Einbildungskraftfesselt: diese Talente muß der Bau-meister so gut, als jeder andre Künst-ler besitzen. Eben der Geist, wodurchHomer oder Raphael groß worden,muß auch den Baumeister beleben,wenn er in seiner Kunst groß seynsoll. Alles, was er, durch diesenGeist geleitet, hervorbringt, ist einwahres Werk der schönen^ Künste.Die Nothdurst, zu deren Behuf ein
Gebäud