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1 (1792) [A - D]
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286
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286 Aus

A >1 6

der Hauptton 6! dnr ist, in I' duroder L) moll feste setzen, so würdeman den Hauptton gänzlich verlie-ren.

Noch wichtiger ist es, daß manaus keinem unmittelbar mit demHauptton verwandten Ton in solcheausweiche, die fast alle natürlicheIntervalle des Haupttones aushe-ben. Wollte man z. E. von 6' durerst in moll übergehen, welchesleicht und ohne alle Harte geschehenkann, von Viesen, aber hernach inseine Quinte ausweichen, welchesganz ungezwungen geschehen konnte,so würde durch die dem lll dur na-türlichen Tone, Lis, vis, I'lls unddZis, das Gefühl des Haupttons Ldur würklich ganz ausgelöscht wer-den. Da man auch allemal wiederauf denselben zurüke kommen muß,so würde eine so sehr entfernte Ton-art dieses Zurükkchren sehr schwermachen.

Hieraus folget also, daß man dieTöne, dahin man ans dem.Haupt-tvne unmittelbar ausgewichen ich nie-mals ganz als solche Töne ansehenkönne, die nun die Stelle des Haupt-tons vertreten, es sey denn in ganzlangen Stäken, wo man Zeit hat,von denselben stufenweise wieder inden Hauptton zurük zu kehren.

Man muß so gar in den Tönen,dahin man ausgewichen ist, biswei-len einige ihnen natürliche Intervalleandern, um sie der Haupttonart ge-mäßer zu machen. So muß man inQ moll, wenn die Haupttonart dldur ist, zuweilen dl anstatt des znQ gehörigen Li-?, und bei) ? dur I,statt des b nehmen, um das Gehörimmer in dem Gefühl des Haupt-toneS zu erhalten.

In welchen Ton man ausgewichensey, thut man wol, so viel möglich,den Accord des Haupttones oder sei-ner Dominante von Zeit zu Zeit-reu zu lasten. Dcßhalb ist mannoch nicht wieder in den Haupttou

zurüke gegangen, denn dazu wirdein Schluß crfodert. So kann ineinem Stük, dessen Hauptton dl durist, wahrender Modulation in denTönen, dahin man ausgewichen ist,eben dieses L dur, als der fünfteTon von kch als der vierte von dl,als der dritte von wieder vor-kommen.

Dieses ist das wichtigste, was inAnsehung der gewöhnlichen Auswei-chungen zu beobachten ist. Damitman die natürlichsten Ausweichun-gen sowol als die schiktichsten Ver-weisungen in jedem Tone, mit ei-nem Vlik übersehen könne, habenwir, nach dem Beyspiel, das Rous-seau gegeben hat, folgendes als einModell beigefügt:

-Ö-

v-

-o'

u

1-

--rtT

Lcl. d!ll. rVm.km..Um.Lll.

b d

k

Z.

Lm. Lll. Om.llll. d-ci.^m.

Das mit e; bezeichnete System istals ein Modell anzusehen, in welcheTöne man unmittelbar aus dem Tondl dur ausweichen, und wie langeman sich verweilen könne, und die-ses kann auf alle andre Durtöne an-gewendet werden. Die natürlichsteAusweichung ist in seine Quinte,oder dl dur; nach dieser ist die in dieSexte H moll die natürlichste u. s. f.die Harteste ist in die Sccunde l) moll.

Die Geltung der Noten zeiget an,wie lange man sich in jeder Tonartim Verhaltniß gegen den Haupttonaufhalten könne. Hatte man vomAnfang acht Takte lang in demHaupttone modulirt, so schiken sichvier Takte für die Dominante dessel-ben, zwey für die Sexte, einer fürdie Terz, ein halber für die Quarte,

und