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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
207
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Arg 2«?

tcrischcs Verdienst auch immer se»n mag,und so wenig es auch eigentlich Argonau-tika heißen sollte (weil, im Grunde, nurdiejenigen Begebenheiten des Zuges derArgonauten darin besungen werden, diesich auf den Orpheus und auf Orphifchekehren und Gebräuche beziehen ) so kannes denn doch hier nicht gänzlich unerwähntbleiben. Es ist, wie gedacht, mehrtroknc Rciscbeschreibung, als Gedicht;ohne sonderlichen Aufwand dichterischerEinbildungskraft, ohne Darstellung undEnrwickelung der verschiedenen Eharactercder Argonauten, ohne Ausmahlung ihrerverschiedenen Abentheuer, ohne alle dich-terische Bilder so gar in denen Stellen ge-schrieben, in welchen die TPciluehmungdes Orpheus an diesem Zuge geschildertwird. Und gerade diejenigen Begebenhei-ten, welche den wirklichen Dichter eigent-lich begeistert haben würden, z. B. dieBegebenheiten ans der Insel Lemnos,W. 475 u. f. so wie so gar diejenigen, wel-che den Ausgang des ganzen Zuges her-be» führen, als die, dem Jason aufcr«legten und von ihm ausgeführten Thaten,V. 856 u. f. sind blos allgemein angedeu-tet. — llcbrigcns ist dieses Gedicht, zu-erst, Flor. 1500.4. gr. Vcned. >5,7.8. gr.Bas. 152z. 8. gr. und lat. Par. 1566. k.gr. Von Hcinr. Stcphanus mit den übri-gen griechischen, epischen Dichtern, Utr.1689. ,z. gr. und lat. tcipz 1764. 8- gr.lind lat. Von Matth. Gcsncr (vcrgl. mitder Bcurthcilung derselben in den Göt-tingschcn Zeitungen, UNd Im LciieostcriLmenstsc. Leov. 1776.4. S. IV. d. V.)herausgegeben, und von Ä. A. Küttncr,Miel. 177z. 8. Altenb. >786. 8. in dasDeutsche überseht morden. Zu den Er-läuterungsschciftcn gehören vorzüglich, ausJoh. Gotll. Schneiders ^n-steLl. crir.. .Vroj. ostViostr. 1777. 8. der Abschnitt,De studio corm. Orpkocor. ^uttori-rscc er verucksre, UNd Dav. RHUNkcnSLpick. crir. II. Lugst. 8. 175 >. 8. be-sonders in der »ten Ausgabe, bey dem Ho-meruchen bi^mnusin Lererem, Lugst.L. 1782. 8. Die Mennung des erstcrnscheint, indessen, die mehrcstcn Gründe

sür sich zu heben. Daß Sprache und Toi»allein, nicht, wie der letztere bcuhaptct,für ein höheres Alter des Gedichtes ent-scheiden, lehrt, selbst, wenn die Neuer»vollkommen gültige Richter über die Spra»che der Alten seyn könnten, das Beyspicldes unglücklichen Ehatterton; und dannist ja schon bemerkt worden (von dDrville,in s. Liculs, /tmckel. 1767. t. S. 244.)daß der Verf. des Gedichtes mchrern Ge-genständen Nahmen giebt, welche sie erstlauge nach den Homerischen Zeiten er-hielten. — Noch handeln von dem vor-geblichen Verfasser des Gedichtes, unddem Gedichte! I. LI. Ibzuprmoirni Lro-lub. III. Oc kZrplieo, L-er. 1757. 4.— lo. Sctiroster. in f. Oblervsr, Lib.Vrsn. >761. 4 (Von einzeln Vers. dcSGedichtes.) — I. F. Faeius, in derLpick. crir. in oliHuvr Orpkei » er>tpoll. Ibki. ^rgonaur. loco, Ort. 1772.

4. — In dem zten Bande der bolem.ste I ^cost. stez Inlcripr. S. 1,7. findetsich ein beben des Orpheus von Fraguier,und in dem 12. 16. 2z. und 27ten Bd.eben dieser käem. Quartausg. verschie-dene andre, ihn betreffende, Aufsätze. —Auch in Gyraldi blick. ?oer. Iloi. 1545.8. S. 159 ist das beben desselben erzählt;—^ und IN bsdric. Hilst. -Lr. Lib. 1.c. >8 — 20. bitteraeische Nachrichtenüber ihn, und s. Schriften gesammelt.

5. übrigens noch den Art.

Das zwcyte der übrig gebliebene» Ge-dichte des AltcrthumcS von dem Zuge derArgonauten ist das, von H. S. oben cha-raeterisirte Weck des Apollonias Rho-dius. Die erste Ausgabe desselben er-schien, Flori 1496. 4. gr. Von den fol-genden Ausgaben sind die bessern, dieVenetianischc, «s>. Bistum, 15,;. 8. gr.mit den Scholien; die Pariser 1541.12. gr.die von Heinr. Stcphanus >574. 4. gr.mit den Scholien; die von Rich. Frdr.Phil. Brunk, TtrZ. 1780. g. gr. Dieerste, welcher eine lateinische llcbcrsetzungbeygefügt worden, ist die von Jo. Här-tung , Bas. 1550. 8. Die, von mchrern,sonst gepriesene, Hoclzlinische, Lugst. 8.1S41. 8. gr. und lat. ist durch da^, von

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