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1 (1792) [A - D]
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MAAS ü In psrris, ?ar. 1782.8. die ganzallegorisch ist, und Poullin de FlicS, I.»Zloiro, ?sr. >78Z- 4> "

Eben so, wie bey den Franzosen, gicnges, in Ansehung dieser Dichtart, in Enz-lanv. Sie mar hier, wie dort, langeZeit, herrschend; und kam eigentlich ausjenem Lande in dieses hinüber. Zwarführt Warton (Oblerv. on che kol,/Oueen, B. 2. S. 10z und lstistorz' c>5Ln-;I. ?uerr^> B. 1. S.214) einen, schonums I. iz>2 lebenden, englischen. Dich-ter, Adam Lav», an, welcher ein Ge-dichtin dieser Manier, unter dem TitelVision;, geschrieben hat; allein diesesscheint wenig Eindruck auf seine Landes«leute gemacht zu haben; ivenigllens ist esnie gedruckt worden. Auch ist noch einanderes, frühes allegorisches Gedicht,1'ke Vision o5 Vierce k'lovvmsn vor-handen, das frcylich (wofern nicht, wiees bc« Handschristen öfterer der Fall ge-wesen ist, Veränderungen mit einer Stel-le, die Marlon in der erffern Schrift,B. 2. S. 214. angeführt hat, vorgenom-men worden sind) erst in dem I. iz;c> —1Z70 abgefaßt scyn kann, welches aberdenn doch, zu Folge der, von Wartonselbst, an den angeführten Orten gegebe-nen Characteristik seiner Vcrsisteation,keine Spuren von Bekanntschast mit derdamaligen, französischen Poesie zeigt. Be-kanntermaßen ist es eine bittere Satire,vorzüglich auf die Geistlichkeit (s. den Art.Satire) Die darin austretenden Wesensind Geiz, Bcstecherey, Simonie, Theo-logie, Gewissen, Neid, Faulheit, Thu-gut, Thubcssec (Oowell, lZvl-er) undd. m. welche P. Plowman, in einemTrauergesichte, handelnd sieht. Es be-sieht aus zwanzig verschiedenen, nicht miteinander verbundenen Theilen (staüuanennt sie der Verf.) als so oft P. Plow-man einschläft. Als Verfasser wird ge-wöhnlich Rob. Longelande, oder Langc-lande genannt; aber Wood (»ilk.cr^n.riez. lsniv. 0x5. S. >06. b. 2.) nenntihn auch Malvernc; und gedruckt ist dasWerk, Lond. 1550. 4. drepmahl in einemJahre erschienen. Auch ist noch eine Aus-

gabe vom I. 1561. 4. vorhanden; und l'nWartons klick. o5 Lngl. ?oec. Bd. I.S. -ü? finden sich weitläustigc Auszüge.Von ähnlicher Art ist ferner noch ein, ineben diesem Zeitpunkte, unter dem Titel,Ocork snck Iiis, geschriebenes Gedicht,worin Leben und Tod, als ein paar Da-men, handelnd eingeführt werden. Vor-züglich in Anschn gebracht, wurde, in-dessen, die allegorische Dichtere» erst durchChauccr z und dieser bildete sich, und diePoesie seiner Zeit, und seines Volkes, nachfranzösischen und italienischen Mustern.Unter diesen ist der vorher angeführte IS-MSN <!e Is stole befindlich, wovon Chamecr den'erstem Theil gänzlich, und dieFortsetzung gleichsam in einem Auszugeübersetzte, oder vielmehr nachahmte. We-nigstens hat er einige Allegorien wirklichverschönert. Ganze Stellen dieser Art,welche dem Gedicht mehr Kraft und Vol-lendung geben, sind hinzu gesetzt, und ver-schiedene allegorische Wesen vollkommenerausgemahlt. Die Dichtung, z. B. daßKrankheit, Schwermuth u. d. m. in demPallaste des hohen Alters, ihr Gerichthalten , und Tag und Nacht beschäftigtsind, diesem zuzurufen, daß der Tod, ge-wafnet, vor dem Thore steht, gehört demChaueer. Loch das Genie des englischenDichters, in Rücksicht hierauf, zeigt sichin den mchresten seiner übrigen Gedichte.Sein klonte, oder, wie eö in den erstenAusgaben heißt, koke ok k'sme> dasPope nicht eben glücklich, meines Beidünkens, verschönert hat, (S. s. XVorlcs,B. -. S. 4>- I.onä. >757. 8.) ist, ob cSgleich auch Nachahmungen aus dem Ovidenthält, durchaus allegorisch; und seinOrcme, eines der frühesten s. Gedichte,ist von eben dieser Art. Chaueer st. 1400.und gedruckt sind die angeführten Ge-dichte, in s. Werken, 1526. 5. ixzz. ,;6i.is??- >687. 5. — John Gower, (.figo-)sein Freund und Zeitgenosse, schrieb umöI. iZ97 ein ähnliches Gedicht, in achtGesängen, Oonteckio ^msnri;, or rkoOovers conkeckion, gedruckt 148z. Und>554. 4. welches, wenn es gleich nichtdurchaus eine eigentliche Allegorie, doch

eine