Ae s 41
.... pcrfonae xallseque reperror
tinnestae
>csck)'lu5 er moäicis irilkravir pul»pira rizniz
Es zeuget übrigens von keiner ge-meinen Bescheidenheit, daß ein Mannvon dieser Große seine TrauerspieleUcberblcidselc von den herrlichenZNahlzeiren Oes Homers gencnnthat s*). Eine andre Probe seinerBescheidenheit ist es, daß er es sichfür einen hohem Ruhm geschätzt,zu dem Sieg bcy Maralhon etwasbeygetragen, als durch sein Genieandre übertroffen zu haben: wennanders die Grabschnst, die man ihmgesetzt, wie Arhenaus vorgiebt *"),von ihm selbst ist.
Von meinem nicht nnrnhmli»chen Mmhe, rvirsr Orr maratho-nischer rvalo zeugen, und Su Oik-behaarter LNeder, Oer ihn erfah-ren hat.
Was konnte man auf die Grabernnsrer meisten neuem Dichter setzen,wenn ihrer poetischen Arbeiten dar-auf nicht erwähnt werden dürfte?
--5- -Ä-
Oer, von dem Aeschylus geschriebenenTrauerspiele, solle», seinem ungenanntengriechischen Biographen zu Folge, über-haupt siebcuzig, und dem Suidas zu Fol-ge, neunzig gewesen seyn; Fabricius hatindessen in s. Uibl. gr. (I.it>. ll. c. 16.j. 7.) blvs von den verloren gegangenenStücken desselben, 96 nahmhaft gemacht.Die übrig gebliebenen heißen, der gefes-selte Prometheus, die sieben (Helden) vorTheben, die Perser, Agamemnon, dieOpfernden, die Eumcniden, die Flehen-den, und diese sind zuerst von AldusManutus, Ben. 1518. 8. gr. aber nursechs, und diese sehr unordentlich, her-ausgegeben worden. Besser, und mitden Scholien in einem besondern Bande,erschienen sie, besorgt durch Franz Ro-
/Zrre vü »78.
*') ^rbenaeus fib.VIIt.
"»*) /Ukea. I.. XHV.
tortel, Den. 8. und ganz vollständigdurch Pct. Victorius, Par. bcy Hcinr.Stephanus 1557. 4. Ohne die Scholien,schon und evrreet, durch Wiilh. Cantcr,Antw. 1580. la. Mit einer lat. Uebers.mit den Scholien, und den übrig geblie-benen Fragmenten der verloren gegange-nen Stücke, durch Th. Stanley, Lond.166z. f. und, eben diese Ausg. vermehrtmit Anmerkungen, vorzüglich über dieSylbenmaßc, durch Joh. Corn. Paum,Haag >74,;. 4. 2 B. Auch ist noch einNachdruck derselben zu Glasgow 1746.4.und 12. in 2 B. jedoch in dem ersten For-mat correctcr, als in dcni andern, undblos der Text, herausgekommen; undEhrst. Gottfried Schütz hat den Anfangzu einer neuen Ausgabe des Dichters, mit2 Bänden, Halle 1782 — 1784. 8. ge-macht, deren Vollendung alle Liebhaberder griechischen Muse wünschen. —
Ucberscrzt in das Italienische istvon dem Acschplus nichts, als der Pro-metheus, zweymahlz von Melch. Cefa«rotti, Päd. >7,4. 8. und von Mich. Angel.Giocomclli, Rom. 1754. 4. — In dasFranzösische: In dem BKesrre äesLrecs, p. le P.Pierre kru-nozr, Paris17ZV.4. z B. 1765.12. 6B. finden sich nurmagere Auszüge aus dem Aeschylus; aberfür die neue Ausgabe dieses Ichesrre äesOrecs, par. 1785 — 1789. 12. 15 B.hat ihn H. du Theib vollständig übersetzt,und diese Uebersctzung ist mit einem Lebendesselben von Rochefort, in den bcydcnersten Bänden, sowie, einzeln, mit demgr. Texte, und den wieder aufgefundenenTypen des Heinr. Stephanus, Par. 1789.8. z B. abgedruckt worden. Auch hatihn I. I. Le Franc Pompignan, Par.1770. 8. mit einer Abhandl. über die Sit-ten der griechischen Tragödie, unbZjdenCharactcr des Agamemnon, vollständig,so wie ein Ungenannter die Opfernden,P. 1771.8. übersetzt herausgegeben.— Indas Englische: Die, von Brumoy, ins. spfiesrrc äes Lrece, befindlichen Aus-züge aus dem Aeschylus, sind auch in der,Pon Miß Lenox, u. a. gemachten, engli-schen Uebersctzung Dieses Werkes, Lond.
C 5 -759-