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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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nichtet sogar das Vergnügen, wcl- Thicre wol zn erforschen, und dasches man uns durch Entdekuiig der Aehnliche mit moralischen Gcgen-Achnlichkeit machen will. Es ist standen, das darinn liegen mochte,auch sehr nothwendig, daß die Red- als richtige Entdeknngcn zum künfti-ncr und Dichter in der Wahl der gen Gebrauch zu verwahren *).Bilder, der Gleichnisse und Allcgo- So wie das Aehnliche eine Quellerien, deren wesentliche Vollkommen- der Schönheiten ist, so ist es auchheit in der Aehnlichkeit besteht, die eine Quelle des Frostigen, wenn dieWorsichtiakcit brauchen, das Ve- Aehnlichkciten erzwungen werden,kanntere "dem Unbekannten vorzu- Hingegen erweken seine Achnlichkci-ziehen. Je genauer der Leser den ten, die zugleich etwas ungereimtesGegenstand, den man ihm vorlegt, enthalten, wenn sie aus Scherz zu-kennt, je lebhafter fühlt er die Aehn- sammen gebracht werden, die lustigelichkeit. Unwissenden Lesern muß Art des Lachens. Hiervon werdenman ganz bekannte Bilder vorlegen, wir in dem Artikel Lackerlich aus-Dcnn die Kürze, die dabey allemal führlicher sprechen,nöthig ist, erlaubet nicht, daß man Den wichtigsten Vortheil vonalle kleine Umstände beschreibe; sie der Aehnlichkeit ziehen die redendenmüssen völlig bekannt seyn. Homer Künste. Vorstellungen, die unmit-hat alle seine Bilder und Gleichnisse tclbar fast gar nicht, oder wenigstensvon sehr bekannten Dingen genom- nicht ohne große Wcitlauftigkcit znmen, weil er für das ganze Volk erweken waren, sind dadurch leichtschrieb. Hora? wählt die seinigen hervorzubringen. Durch die Achn-aus der griechischen und römischen lichkeit kann ein ganzer Geinüths-Gefchichte, aus der Fabel und aus zustand, eine vcrwikelte Situation,mancherlei) besonder» Gewohnheiten eine wcitlauftige Vorstellung, über-feiner Zeit, die itzt nur einem gelehr- aus kurz ausgcdrukt werden. Einenten Leser bekannt sind. Die beste höchstwichtigen Nutzen hat die Be-Uebersctzung könnte von keinem Un- merkung der Aehnlichkeit für diegelehrten verstanden werden, zeichnenden Künste, in Absicht aufWill der Redner oder der Dichter die Allegorie, wovon an seinem Ortedurch Aehnlichkeit lebhafte Borstel- besonders gehandelt wird,langen erweken, so bedenke er sorg- Die Entdckung der Aehnlichkeit,faltig, daß er seinen Zwck desto bcs- die nach Lvolff das ist, was manser erreicht, je schneller und genauer den Wiz nennt, ist demnach einerdie Aehnlichkeit erkennt wird. Mit- der wichtigen Talente der-/Künstler,hin muß er in der Wahl der Bilder da sie so große Vortheile ans derallemal auf diese dreyDingeAchtung Aehnlichkeit ziehen können **).geben. Auf das Entfernte und Un-erwartete des Gegenstandes, auf die

Menge der einzelnen Aehnlichkciten, Ausser demjenigen, was über diesen Ar«

und auf die schnelle Erkenntnis der- tikel selbst, in der neuen Bibl. der schö-

sclben. »en Wissenschaften , Th. 15. S. >Z5- ge«

Es ist eine nützliche Beschäftigung sagt worden ist, und dem, was sich im

für jeden Künstler, auf Gegenstände, Aristoteles I V.) und in seinen

die in diesen drey Absichten ihm die- Cvnnncntatorcn, als Darier, Cuttius,

nen können, fleißig Achtung zu geben; u. a. m.

keine Gelegenheit' vorbey zu lassen, Nachahmung i Bild Gleichnis,

die Eigenschaften natürlicher Dmge, - Metapher ; Allegorie, Sinnbild,

der Mineralien, der Pflanzen und der ") S. Wiz.