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da, wo er das Große oder das Wun-derbare behandelt, das Nachdenkennur auf einen Augenblik verlaßt, soschleicht sich plötzlich das Abentheuer-liche an solchen Orten ein, wo esHöchst anstößig wird. Die Begierde,gewisse Gegenstände recht groß vor-zustellen, kann diese Würkung thun.Es wäre zu zeigen, daß dieses selbstdein großen Lorncille begegnet ist,der mehr als einmal das Große sei-ner Helden, bis zum Abcntheuerli-chen getrieben hat. Das Große unddas Wunderbare hat seine Grunze,die zwar nicht durch eine bestimmteLinie kann gezeichnet werden, dieaber nicht leicht überschritten wird,wenn die Einbildungskraft und dieEmpfindung vom Verstände beglei-tet werden O.
Zur Erwerbung richtiger Begriffe vondem eigentlichen Abcntcurlichen (nichtAbenchcucrlich) können, zum Theil wenig-stens, die Aufsätze des Grafen Taylus, luelo Veerie ^ncicnz, comporeo 5cell? clez Vlociernes, im »ucn B. derblich und dlcm. eis l'^csch. clos Intcripr.der Duodezausg. und iur i OrlZinc cheI'one. Lkcvsterie er ckeoonc. Nomons,cbcnd. im zzten B. der Quartausg. --die Odiervorion!, on rbs (fueen
r>k d'pentcr b/ Bd. Worten, k.c>nch.1772. 8. B. (verglichen mit dem 2. q.und 5tcn der Briefe über Merkwürdigkei-ten der kitteratur, Schleswig 1766. 8.S. 2>. U. f.) -- blurch'5 Berrers on(chivolr^ onch Nomomce in dem ztcn B.seiner leäorzl onäNolincolDiol. I_vnch.>776. 8» " die >äcmoires lur t'one.Lkevolerie, p. >Ir. che l» Lurne che8e. pslo^e, por. 176^9 — >781- >2.z B. (auch in den Vlcmoirez che presch,ches Intcrisir. befindlich) — Th. War-tons Idillerrst. on rbc eri^in ob ro»inonric tlötinn in Luropc, vor demitcn Bande seiner biillor^ c>k knglitkkoerr^. Boncl. 1775- 4- deutsch in dem*) S. Ucberlticben.
z. und 5tcn Band des Brittifchcn Mu-seums, von H. Eschcnburg, Lcipz. 1778.n> f. 8. (vergl. mit H. Sprcngcls Reccn-sion derselben in den Betrachtungen überdie neuen historischen Schriften, Altenb.1776. 8. B. 1. St. z. S. 4z.) — und ebendesselben Aufsatz: lieber die Einführungder Galanterie durch die Rittcrzeitcn, inden gemeinnützigen Aufsätzen aus den Wis-senschaften für alle Stände, 1. z. 6. 7.8tes St. Rostock 177z. k. behülflich scyn. —»Zur Verthcidigung des Systems von Zau.bcrcy in Tasso's bcfrcytcm Jerusalem schriebH, Jacvbi Vinci. Borg. Botli, Locc,-77Z. 4-
Abgüsse.
(Bildende Künste.)
3)?an hat zum großen Vortheil derKunst, Mittel erfunden, Werke derbildenden Künste durch das Aufgies-sen einer fleißigen sich hernach ver-härtenden Materie in vollkommenerGleichheit der Originale abzuformen.Dergleichen abgeformte Werke wer-den Abgüsse genannt. Man hat siein Ghps, in Pley, in Schwefel undin Wachs. Gyps ist die gemcinesteMaterie dazu, weil sie am wenig-sten kostet, und kalt kann abgegossenwerden.
Man verfahrt überhaupt dabeyfolgender »maßen. Das Original,oder ein Theil desselben wird mit ei-ner der bemcldtcn flüßigen MaterienÜbergossen, die man darauf verhär-ten laßt. Alsdenn nimmt man siesorgfaltig ab und bekommt dadurchdas, was im Original vertieft ist,erhoben, und das erhobene vertieft.Dieser erste Abguß wird die Formgenennt. Macht man in diese Formwieder einen Abguß, so wird dieserin Absicht der Bildung dem Originalvollkommen gleich, und er ist der ei-gentliche Abguß.
Es ist leicht zu begreifen, daß gan-ze Körper nicht auf einmal könnenabgeformt werden, weil sie, da dieA z Form