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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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Gemähkdes bcvbchaltcn worden sind, ha-ben schwerlich mehr, als vier bis fünf-hundert dergleichen Abdrücke gemacht wer-de» können, lind eben so verhält es sichallerdings auch mit geätzten Blättern,welche, zum Veich?. Blcystistwichnun-gcn darstellen. Wohl aber kann einegeätzte, freue Federzeichnung eines Rem-deand oder La Fagc öfter, als tausend-mal, ohne Nachtbcil für die Güte deSBlattes, abgedruckt werden.

Abdrükc von geschnittenen Stei-nen und Schaumünzen. Man machtsie insgemein von feinem Siegellak.Dieses geschieht entweder in der Ab-sicht, sie als Kunstwerke, in Man-gel der Originalien aufzubehalten,oder zum Behuf der Abgüsse und derPasten zu verschiken. In beydenFällen ist sehr nöthig, das feinesteLak zu nehmen, und sie auf Täfcl-chen von Holz zu machen, weil die Ab-drucke aufPapicr sich insgemein wer-fen- Man kann sie auch in Wachsmachen; aber diese Materie wirft sichebenfalls, und da sie sehr bald weichwird, konnte die Warme den Ab-drüken leicht alle Scharfe benehmen.Eine besondere Art von Abdrüken sinddie, welche man mit Schnelloth vonSchaumünzen macht. Wir wollendas Verfahren kürzlich beschreiben.

Das Schnelloth, oder dicMassezudiesen Abdrükcn, besieht aus Bley undZinn, die zu gleichen Thcilcn zusam-men gemischt sind. Zuerst wird dasBley geschmolzen. Wenn es fließt, sowirft man etwas Fett darauf daß esnicht zu Aschen brenne: hernach wirddas Zinn nach und nach beygemischt,die Masse wohl umgerührt und als-dcnn abgegossen. Ehe man diesesMetall braucht, ist es gut, daß esvorher noch ein paarmal geschmol-zen und abgegossen werde, weil esdadurch sanfter wird.

In diese Masse, die flüßig gemachtworden, werden die Schaumünzen,oder die Formen und Abdrüke dersel-

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ben, wenn sie anfangt zn erkalten,und ihre Flüßigkeit zu verliehren,abgedruckt, oder vielmehr abgeschla-gen. Dieses crfodert gewisse Hand-griffe und einige Vorsichtigkeit, diewir kürzlich anzeigen wollen.

Man nimmt einen Kasten von Holz,etwa eine Elle lang und breit, inwelchem daS Abschlagen geschieht,damit das wegspritzende Schnellothvon den Seiten des Kastens aufge-halten werde. Auf den Boden desKastens leget man ein halbes Buchweiches Papier, auf welchem, alsauf einem Bette, das Abschlagen ge-schieht. Die Schaumünze, welcheman abdrucken will, oder eine harteForm derselben, wird mit feinemThon, oder einer andern Materieauf ein Stük Holz, das man vonoben bequem anfassen kann, fest ge-macht, oder allenfalls halb in dasHolz eingelassen und daran befestiget.

Nun nimmt man ein kleines Stükstarkes geleimtes Papier, beuget esan dem Rande etwas in die Höhe,als ein kleines Schachtelchen, in wel-chem die abzufchlagendeMünze liegenkönnte. Dieses leget man auf das,an dem Boden des Kastens liegende,Papier, gießt es voll von dem ge-schmolzenen Schnelloth, von wel-chem man mit einem weichen Car-tenblatt die sich oben setzende Hautsanfte abstreift.

Wenn man merkt, daß das Schnel-loth anfangt zu erkalten, und seineFlüßigkeit zu verliehren: so schlagtman die abzudruckende Schaumünzesenkrecht und so stark, als mau kann,darauf: so drükt sie sich sauber indasLoth ab. Bey dem Aufschlagenspritzt ein Theil des Metalls herum?man muß deßhalb entweder das Ge-sicht wegkehren, oder eine Maske,mit Glasern vor den Augen, vor sichnehmen, auch die Hand mit eineinHandschuh versehen, und überhauptsich so rüsten, daß man von dem her-umspritzcndeu heissen Metall keinen

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