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1 (1792) [A - D]
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XX
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XX Vorrede zu der ersten Ausgabe.

halte; oder wenn ich der Nation, die viele Werke des Geschmaksbesitzt, darin das Mechanische der Kunst vollkommen, auch allenfallsdie Erfindung geistreich ist , wenn ich ihr, sage ich, den wahren Besitzder Kunst abspreche: so ist es nicht Verkleinerung ihrer Talente, son-dern nothwendige Folgerung aus ineinen Grundsätzen. Da ich dieseeinmal festgesetzt glaubte, so hatte ich keinen Grund die Folgerungen,die daraus stießen, zu fürchten. Darum habe ich überall mit derFrey-müthigkeit gesprochen, die einem Philosophen geziemet.

Ich bitte zu bedenken, daß ich alles, was den guten Geschmak be-trifft, stireine sehr wichtige Angelegenheit, und gar nicht, wieviele thun,für ein Spielwerk halte. Bey dieser Art zu denken, halte ich es fürein Verbrechen, das Publikum, oder die Künstler, durch Schmeiche-lcyen sich günstig zu machen. Da ich einmal deutlich einsehe, wie ge-nau die sittliche Bildung des Menschen mit der Ausbreitung des gutenGeschmaks zusammenhängt, so ist es mir nicht möglich mit Gleichgül-tigkeit von Dingen zu reden, die nach meiner Einsicht den Geschmakverderben, und die schönen Künste von ihrem großen Zwek abführen.

In dem Reiche des Geschmaks giebt es, so wie in der Philosophie,verschiedene Sekten und Schulen, die in ihren Grundsätzen und kehrenweit auseinander sind, und wo die meisten Anhänger der Häupter derSchulen, ohne weitere Untersuchung, beym Loben und Tadeln nachspre-chen , was diese einmal für gut gefunden haben. Ich habe vermuthlichpst gegen solche Schullehren angestoßen. Dieses soll nun weiter nichtsauf sich haben, als daß ich mir die Freyheit nehme, auch meine Mey-nung zu sagen, so wie es die, die vor mir anders geurtheilt haben, auchgethgN. bkano vemsm llqiuu« petimusgus vicilstm.

Sulz er.

Vor-

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