zu der ersten vermehrten Auflage. ix
einzeler Gattungen derselben, bey verschiedenen Völkern, u. s.w. aufirgend eine Art, in das licht setzen, oder licht über die Geschichtederselben verbreiten kann. Daß aus diese Geschichte, dem Begriffegemäß, welchen ich mir von ihr gemacht, mein Augenmerk' bey Ab-fassung dieser Zusätze, vorzüglich gerichtet gewesen; daß ich diese Ge-schichte, und die litteratur der schönen Künste überhaupt, für Jeden,welcher sich mit der Theorie derselben abgeben will, für ganz unent-behrlich halte, bekenne ich gern. Und daß zu dieser Geschichte vie-les mit gehört, was jetzt nicht mehr anwendbar ist, vieles, was jetzthöchst unbedeutend scheint, und, an und für sich betrachtet, wenigUnterricht oder Vergnügen mehr gewährt, so wie, daß diese Ge-schichte, im Ganzen, äußerst vernachläßigt, und die litterarur derschönen Künste überhaupt sehr flüchtig, sehr obenhin behandelt wird,ist, dünkt mir, auch erweislich genug. Nur gestattete wieder dieNatur des Werkes nicht, die Zusätze, ganz jenem Zwecke gemäß,einzurichten. Der Raum verbot es, sie sowohl vollständig, als um-ständlich genug zu machen. Hätte ich, bei dem Artikel Comödie,z. B. die, nur von den angeführten Schriftstellern, geschriebenenLustspiele, die verschiedenen, nur mir bekannten Ausgaben und Ue-bersetzungen derselben: hätte ich alle, blos grammatische, Erläute-rungsschriften der alten Schriftsteller, und alle Erklärungen und Ab-bildungen aller einzeln alten Kunstwerke u. d. m. beybringen; hätteich die, nur angeführten, oder auch nur die wichtigsten dieser Schrift-steller und Artisten, so wie ihre Werke alle gehörig characterisiren;hätte ich das eigenthümliche Verdienst der erstem, und die Um-stände, wodurch sie es erlangten, so wie den besondcrn Geist undZweck der letztern, und die Mittel, wodurch, und ob dieser Zweck
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