VIII
V o r b e r i ch t
ses Werkes, in der allgemeinen deutschen Bibliothek B. 22. S. 12.sie wünschte, wäre unstreitig das bessere gewesen; allein dann hatten we-nigstens die Artikel selbst, diesem gemäß gearbeitet seyn müssen. Wiewar es möglich, bey dem Art. Comiscl), Z .B. «die Hauptautoren,welche lehren, wie weit sie lehren, wie sie anzugreifen, wie sie zu lesensind?" anzuführen, da, in dem Artikel selbst, nicht untersucht, oderbestimmt worden ist, ob und in wie fern die bildenden Künste, unddie Musik das Comische zulasien? Ob und wie es in diesen wirkt,und wodurch es in ihnen bewirkt wird? Da in ihm nicht einmahlvon allen Arten des Comischen in der Dichtkunst, sondern von nichts,als von den Personen des Lustspieles, die Rede ist? Aus solchen Zu-säßen wäre vielleicht ein Artikel entstanden, welcher den Sulzerschen,der aber, wie gedacht, immer das Hauptwerk bleiben sollte, hätteüberflüßig machen können. — Und eben so überflüßig würden dieseZusähe selbst wieder gewesen seyn, wenn in ihnen keine, als die wich-tigern , als die allenfalls jetzt noch brauchbaren und lesbaren Schrift-steller aller Art, und keine andern, als die allgemein berühmten Ar-tisten, u. d.m. wären angegeben worden; denn wem, dem, dieseszu kennen, irgend angelegen seyn kann, ist es noch unbekannt? Werkennt wenigstens nicht die wichtigsten Schriftsteller über Aesthetik undDichtkunst, und die besten Dichter, aus den Werken der HerrenSchmid und Eschenburg ? Es blieb also nichts übrig, als für die Lieb-haber der Litteratur der schönen Künste, nicht für den bloßen Liebhaberdieser Künste selbst, zu arbeiten; nichts übrig, als dasjenige^ zu sam-meln und anzuzeigen, was, wenn es genau untersucht wird, die Be-handlung und den Zustand derselben, in einzeln Zeitpunkten und beyeinzelnen Völkern, und ihren verschiedenen Zustand, oder den Zustand
einze-
Mi» .