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3 (1793) [K - Q]
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Q u i

ihren guten Gesang haben muß, ohne Jos. Mala, Jgn. Feänzl, K. Francisco,

daß eine die andere verdunkele, so ist ni, Casp. Fritz, Fritzieri, GaSpacd, F.

dieses eine der allerschwersten Arten Lcop. Gaßmann, Gebauer, Gebart, I.

der Tonstüke, und erfovert einen im Gehör, Ch. Er. George, Mainzer, Gull,

Contrapunkt vollkommen geübten loa, S. Haydn, I. A. Haniberger, I.

Meister. Die Stimmen müssen ver. Hcrschell, Hvsmavcr, R. Hosssertee, L.

schieden scyn, und doch nur ein Gan- Hofmann, F. Hvsmeisscr, P. Hubcr, Ja,

zcs ausmachen. Da keine Stimme bin, I. G. Janiisch, Janson, F. I.

über die andere herrschen darf, und Kaa, A. Kammcl, M. Kerzell, Kir.

doch nicht alle zugleich in emerley mavr, Kohl, I. B. Kvlb, KoSpoih, t.

Sahen fortgehen können: so müssen Kotzeluch, I. A. Kreußcr, Joh. Kühler,

sie nothwendig in Vortragung der Küsner, Lachnith, Landmann, Ii F.B.

Hauptgedanken mit einander abwich- Lang, I. G. Lang, Lamietti, Lcutorf,

sein. Indem aber eine Stimme eine I. L. Leisel, Am. Lorenzctl, Jvh. Ma^lni,

Weile herrscht, so müssen doch die M. I. Matthieu, Mcunier, Michaelis,

ander» eine gefallige und zusammen. Ich Michel, I. C. MoeUcr, E.C.Mvr.

Hangende Melodie behalten. Die heim, Mortellarl, I. F Mosel, W. A. Mo.

Nachahmungen sind dabey unent. zart,Banhal,Gvsscc, Staniiy, Aspel,Iicycr,

behtlich, weil die allzugroße Ver- Aoaux, Avogliv, Graf, Riebt, u.u.a.m.schicdenhcit der Stimmen nothwendig

entweder einen gar zu sehr einfachen A U l N t 6.

Gesang, dergleichen die vicrstimmi- .

gen Chorale sind, crfodertcn, oder (Musik.)

widrigenfalls ein gar zu verworrenes "'m Intervall, das aus fünf dia«

Gunzes hervorbringen würde. Pau- tonischen Stufen besteht, L.(Z, da.

siret eine Erimmc, so muß sie nicht her csseinen Namen hat. Von die.

als eine begleitende Stimme, son« sin fünfStufen sind drey von einem

dcrn als eine vor sich bestehende Me- ganzen, eine von einem halben Ton.

lodie wieder eintreten. Es verstehet Die eigentliche reine Quinte bekommt

sich von selbst, daß der Satz dabey man, wenn man zwischen zwei) uin

vollkommen rein seyn müsse. Man eine reine Octave von einander ab«

kann ohne Bedenken die in einigen stehenden Tonen, die harmonische

Graunischcn Opern vorkommenden Mitte nimmt.Dadurch erhalt

Terzette auch als Muster für diese man einen Ton, dessen Verhalrniß

Arr anpreisen, (lünan; empfiehlt gcgcn den Grundton ^ ist.

als Muster guter Quatuor sechs Dieses Verhaltniß zeiget, daß die

Stüke von Telemann, die uns nicht Quinte nach der Octave die vollkom» ^

Ouartetten od. Gnadros überhaupt finden, der so vollkom»

sind, unter mchrern gesetzt werden, von: ,nxn, als die Quinte mit dem Grund.

Telemann, Hertel, C. F.Abel, J.Bauer, ton Harnionire. Sie hat überdcm

Berretta, L. Vochcrini, C. Breunig, noch den Vortheil, daß sie zugleich

V. Bruni, Vullant, Caiiiblni, Caprvn, gegc,, die Octave des Grundtones

Capuzzi, Jgn. Cclenicttv, Chartrain, eine vollkommene Consonanz aus.

Giovb. Cirri, Dcvicnne (für die Flöte) ».acht, weil diese Octave die Onartt

EM Eichlcc, Phil. Enslin, Mich. Esser, von der Quinte deS Grundtones ist.S. Quanzcns Anleitung zum Flöten« Wegen

bekannt sind.')

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menste Consonanz ausmache, unddaß es nicht möglich sey, zwischeneinem Grundton und dessen Octave

spielen XVlu.Hauptli. h.sz.

") S. Quarte.