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Ton!, aber im Discant kann,' ob-gleich durch dasHeruntertreien des 5die Dissonanz des Tritonus aufge.löst worden, nicht frey fortschreiten,.andern muß, wie jede übermaßigeDissonanz, nothwendig einen Gradüber sich treten, weil sie das Sub-semitonium der neuen Tonica ist.Da sie aber im zwcytcn Beyspicl inganz anderer Verbindung steht, be-darf sie dort keiner Veränderung.Nämlich in diesem zweyten Bcyspielgeschieht der Schluß nach 15, als derDominante von durch Verwechs-lung aber ist im Basse, statt desGrundtoues Ii, seine kleine, abernatürliche Quinte l' genommen wor-den. Hier ist a die wahre Disso-nanz, als die Septime des eigentli-chen Grundtones, und wenn manwill auch I", in sofern das b in derobern Stimme dagegen wie der Tri-tonus klingt. Darum treten auchdiese beyden Töne einen Grad untersich; das Ii im Diskant aber, alsdie wahre Octave des eigentlichenGrundtones, bedarf keiner Auflo-sung, sondern bleibet, als die Quintedes folgenden Grundtones, auf ih-rer Stelle.
Nun kommen wir nach dieser Aus-schweifung auf die Betrachtung deseigentlichen Quartsextaccords wie-der zurück, um einige Anmerkungenüber seinen Gebrauch zu machen.Dieser Accord hat in den obernStimmen den Dreyklang, und un-terscheidet sich von dem eigentlichenvollkommenen Dreyklang nur durchden Baßton, der hier mit den obernStimmen weniger harmonirt, oderconsonirt. Da nun der vollkommeneDreyklang, besonders der auf derTonica, nicht wol anders als zumAnfang und zum völligen Schlußkann gebraucht werden,*) so giebtder Quartsextaccord den Vortheil,daß man uz der Mitte einer Periodedie zum vollkommenen DreyklangS. Dreyklang.
Dritter Theil.
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der Tonica gehörigen Tone nach Be-lieben in den obern Stimmen brau-chen kann, ohne das Gehör zu sehrzu befriedigen, oder den Zusammen-hang mit dem folgenden zu unter-brechen. Er ist also besonders imAnfang eines Stüks, wo es nöthjgist, daß zu genauer Bestimmung derTonart vorzüglich die sogenanntenwesentlichen Sayten gehöret werden,nützlich zu brauchen. Also dienetdieser Accord zu Verlängerung cin-zcler melodischer Sätze, und zu Ver-meidung der Ruhepünktc. Aber ebendeswegen kann man ihn gleich imAnfang, wo das Gehör von demDreyklang der Tonica muß einge-nommen, und am Ende, wo cs inRuhe muß versetzt werden, nichtbrauchen.
Was aber sonst über den Gebrauchund die Behandlung dieses Accordszu sagen wäre, ist in Herrn Rirn,bergero Runfk Oes reinen Sage«*)so vollständig angezeiget, daß cs über-flüßig wäre, hier etwas davon zuwiederholen, da jeder, der über dieWissenschaft der Harmonie Unterrichtbedarf, dieses Werk vor allen andernnöthig hat.
Quartet; Quatuor.
(Musik.)
Vas erste dieser beyden Wörter be-zeichnet ein Singestük von vier con-certirendcn Stimmen, dergleichenbisweilen in Kirchenstükcn, auch inOpern vorkommen. Was das Duettfür zwey Stimmen ist, das ist dasQuartet für viere. Das andreWortwird zur Benennung der Jnstru-mcntalstüke von drey conccrtirendenStimmen, und einem Basse, der,wenigstens bisweilen, auch conccr-tirt, gebraucht.
Weil in diesen Stüken drey odervier Hauptinelodien sind, deren jede
ihren
») S. u. ff.
Bbb