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kengestirn . . . Bcrl. >?6z. 8. Frage su. f.
Quartsextaccorv.
(Musik.)
Unter diesem Namen verstehen wirallemal den consonirenden Accord,der die zwcyte Verwechslung desDreyklanges ist,Q obgleich auchnoch in andern und zwar dissoniren-dcn Accorden Quart und Sexte vor-kommen. Die Gestalt des Quart-ftxtaccords und sein Ursprung ist imArtikel Drexklang hinlänglich be-schrieben worden; auch erhellet ansdem nächstvorhergchenven Artikel,warum die Quarte darin nichts dis-sonirendes habe.
Hier müssen wir zuvörderst zeigen,wie dieser Accord von den dissoniren-den Accorden, da Quart und Sexteauch vorkommen, zu unterscheidenscy, weil es wichtig ist, daß man sienicht mit einander verwechsle.
Man hat aber mehr als ein Kenn-zeichen, um diese Accorde von einan-der zu unterscheiden,
Erstlich kommen Quart und Sexte,wo sie dissonircnde Vorhalte sind,nur auf der guten Zeit des Taktesvor, wie es die Natur der Vorhalteerfodert;**) so oft man also, denQuartscxtaccord auf der schlechtenTaktzeit antrisst, ist es der wahre
») Drcyklang; Verwechslung.
**) S. Vorhalt.
cvnsonirende Ouartsexaccord,hier:
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Im zweytcn Takt geschieht auf denNiederschlag eine halbe Cadcnz nach(Z; und weil man diese wiederholenwollte, so wird sogleich auf der zwey-ten Zeit des Taktes der Drcyklang aufS verlassen, und an seiner Stattwieder der Accord L in seiner zweytcnVerwechslung genommen, woraufim dritten Takt die halbe Cadenz nach(Z wiederholt wird. Hier ist also derQuartsextaccord consonirend.
Zweytens kann man ans deinGange der Harmonie beurtheilen, obdie Baßnote, deren Quarte und Sextein ober» Stimmen vorkommen, derwahre Grundton, oder nur eine Ver-wechslung desselben scy. Im erstemFalle ist die Quarte ein Vorhalt derTerz, und die Sexte ein Vorhalt derQuinte; deswegen geht es in diesemFalle gar nicht an, daß man derQuarte die kleine Terz zugeselle; die-ses aber geht an, wenn der Baß-ton die Dominante des eigentlichenGrundtones ist. Folgende Veyspielewerden dieses erläutern:
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Grundbaß:
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