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dasselbe fallen würde, wenn die Ta-fel nicht da wäre. Deswegen ist fürdiese Lage des Auges und der übrigenDinge die Figur nklm die richtigeperspektivische Zeichnung des Vicreks« k ^ k.
Waren auf der Grundflache nochmehr Figuren, so würde jede auf ei-ne ähnliche Weise ihre besondere Lageund ihre besondere Figur auf berTa-fel bekommen. Eben dieselbe Be-schaffenheit hat es mit solchen Gegen-ständen, die auf der Grundflache indie Höhe stehen, deren Lage, Großeund Figur auf der Tafel so könnengezeichnet- werden, daß sie von derTafel aus so in das Auge fallen,wie man sie ohne die Tafel auf deinGrund würde gesehen haben.
Dieses ist die Art der Zeichnung,die die Perspcktiv lehret. Die Zeich-ner sind gewohnt, wenn sie viele aufeiner Grundflache neben und hintereinander stehende Gegenstände per-spektivisch zeichnen wollen, zuerst ei-nen Grundriß davon zu entwerfen,der den eigentlichen Ort eines jedenauf dem Grunde, und die Figur,die jeder Gegenstand auf demselbendurch seine aufstehende Fläche zeich-net, enthalt; und aus diesem Grund-risse zeichnen sie denn, nach den Re-geln der Perspcktiv, den Aufriß.Dieses Verfahren ist mühsam, undHerr Lambert hat gezeiget, daß derGrundriß allenfalls, wenigstens insehr viel Fällen, entbehrlich sey.Er hat in einem sehr gründlichenWerk, das unter dein Titel die frepePerspectiv herausgekommen ch sehrsinnreiche, dabei)' doch leichte Regelnfür j diese perspektivische Zeichnungenohne Grundriß gegeben. Und hier-von will ich hier einen Begriff geben,nachdem ich vorher die Hauptbc-griffe, worauf es bey der Perspektivüberhaupt ankommt, werde deutlicherklärt haben.
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Aus dem, was kurz vorher vonder perspektivischen Zeichnung über-haupt gesagt worden, kann jeder leichtsehen, daß sie allemal anders aus-fallen, und sowol in der Größe, alsder Figur der Gegenstände sich verän-dern müsse, wenn in der Lage desAuges, ober in der Stellung der Ta-fel etwas geändert wird. Deswegenmüssen diese Dinge für jede Zeich,nung allemal zuerst genau bestimmtwerden.
Man stelle sich vor, daß aus demPunkt i, wo das Auge steht, einesenkrechte Linie i x auf die Grund-fläche, und eine andere is perpcndi-cular auf die Fläche der Tafel gezo-gen werde; ferner daß auf dcrTafelvon dem Punkt s die Linie s a perpen-dicular auf die Grundlinie, von xaber die Linie x s gezogen werde; end-lieh daß durch den Punkt s, die Linietsu, mir der Linie o p, auf der dieTafel auf der Grundfläche senkrechtsieht, parallel gezogen sey, und be-merke alsdenn folgende Lenennun-gcn.
Die Linie c»p heißt die Fundamen.tal - oder Grundlinie; tu die Ho-rizontallinie oder der Horizont; ixdie Höhe des Auges über der Grund-fläche; is die iLnrfernung des Au-ges von der Tafel, auch die Rich-tung des Auges; der Punkt s wirdder Augenpunkt gencMit; die Flä-ch,c axis. unendlich verlängert, heißtdieVerticalfläche; der gerade Bodenaber, oder der Grund, woraus allessieht, die Grundstücke.
Wir wollen nun vorerst setzen, manhabe auf der Tafel opgr nichts ab-zuzeichnen, als Linien, die auf derGrundfläche HIZ<öv gezogen sind;von der Zeichnung dessen, das indie Höhe steht, wollen wir hernachsprechen.
Hiebcy kommt es also auf zwei)Hauptpunkte an: erstlich darauf,daß jede Linie in ihrer wahren per-spektivischen Lage gezogen werde;