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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
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670
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I-Ibslluz, /^r^enr. 1550, 8. len. 17Z4.z. Vsl. lir^ciievLi . . . <ko I^erio-<ji3 Dib.IV. bell s. Schrift, De Lirz>n-msric. l'iZur. ^r->eiu. >;üi. L.Isc. Lorwii I-ikii llu», De llerioll>5er num. ororvr. izzL- 8-Dan. kstoicmucii l^rui. or2r»r. tie ?c-»io<l» ezuzcpie pcsecipciiz zsseistioni-bus, Liel'v. >701^ z. Phil. Christa.Grafs Abhandlung der kehre van den Pe-rioden, Augsb. 17S;. 8

UebripenS ist diese Äatrrkc in den mehre-strn Aiiweisunpen zur Redekunst behandelt,als von dem Aristoteles ist dem yten Kap.dcS zte» Buches seiner Rhetorik. p>e-metrius Phaler. in s. Werke, Detllocn-

rione H. I. K> I Z4- (b.ll. Las.)Cicero, in dem vraroe 64. (O;>. lill.Lrn. u. i. S. 6 ;o.) QulnctilianI-ib.1X.IV. l i4.(M.48l. Lei. tllezo.).Und unter den Neuen,, unter andern,von Lvndilluc, im -tcnTH. seineslinter-richteö aller Wissenschaften, deutsch Bern»777. 8. Buchz. S. Z88 u. f. ' VonMallct, in, ztcn Abschn. deS ztcn Kap.von dem ;ten Buche s. steine. pour isleörure lles vesr. Vomez. S. 049 -Won Home, im >8tcn Kap. s. bekanntenLwmenrs ot Lrir. Bd. 2. S. 279.281.u. m. d. deutschen Ucbers. zre Aufl.-Won Campbell, in seiner stieiloWpiiF <ekVkier. Vol.2. S.ZZ9. Von Pcicstlep,in seinen Detlures, S. 296. d. d. He-bers. > Blair, in seinen Declures,XI-XIII. Bd.i- S .204 u. f. VonI. C. Adelung, im itenBde. s WerkesUcbcr den deutschen Stol, S. 248 u. f.der ztcn Aufl. Von A. Schott, imttcn Th. s. Theorie der sch. Wissensch.S. 214 u. f. u. h. a. »1.

P e r s p e k t i v.

(Zeichnende Künste.)

W>ie in der Mahlerey die Farbennach den Graden der Stärke des dar-auf fallenden Lichtes sich verändern,ob sie gleich dieselben Namen behal-te», so verändern sich auch in den

Zeichnungen die Formen der Gegen,stände, sobald das Äuge eine an-dere Lage annimmt, oder in eine an-dere Stellung kommt. Man stellesich vor, es Hey auf diesem Blattein Viere'k von der Art, die manQuadrate nennt, gezeichnet. Solldieses Aicrek, so wie es würklich ist,mir vier gleichen Seiren und viergleichen' Winkeln in«? Auge fallen,so muß nochwendig das Auge sostehen, daß die Lime, die aus derMille des Auges mitten auf daSVierek gebogen wird, einen rechtenWinkel mit der Flache des Viereksausmacht. Nur in dieser Stellungdes Auges erscheinet das Vierek ihmin seiner wahren Gestalt, und nurmit dem Unterschied, daß es großeroder kleiner scheinet, nachdem dieEntfernung geringer oder beträcht-licher ist; jede andere Lage des Au-ges stellt das Vierek in einer andernGestalt vor, und verursachet, daßweder seine vier Seiten, noch semevier Winkel, einander gleich schei-nen. Eben diese Beschaffenheit hates auch mit andern Figuren, folg-lich auch mit der Lage und Stel-lung verschiedener Gegenstande, dieans einer Fläche, oder auf einemBoden stehen. Wenn eine AnzahlPersonen in einen; Zirkel herum-stehen , so erscheinet diese Stellungimmer anders, nachdem die Linie,die aus dem Auge in den Mittel-punkt des Zirkels gezogen wird,mit seiner Flache einen andern Win-kel macht.

Der Mahler muß zu richtiger Zeich-nung des Gcmählde? diese Verän-derungen , die von der Lage des Au-ges herrühren, genau zu bestimmenwissen, damit er in jedem Fallerichtig zeichne; und dazu har ereine besondere Wissenschaft nolhig,die man die Perspcktiv nennt.Wenn gleich der Mahler nach oerNatur, oder nach dem Leben zeich-net: so kann er diese Wissenschaft