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Iis, und ganz, ziemlich glücklich vo» Al.Blumauer. Wien I7 »z u. f. 8. z Th. sowie von andern mehrere classischc Dich-ter. travesttrl worden (S. die Art. Er-zählung und -Heldengedicht.) Auchhaben wir einige dramatische, nicht glück-liche. Parodien der Trspl. der H. Weißeund Gerstenberg, von I. I. Bodmcr er-halten. Und in A. Kästners Vcrm.Schriften Th. l. S. >94- finden sich Pa-rodien cinzcler Werse.
Partitur.
(Musik.)
Ein geschriebenes Tonstuk, in demalle dazu gehörige Stimmen, jedeauf ihrem besondern System, mitihrem Schlüssel bezeichnet, unter ein-ander stehen. Die Partitur wirdeinem ausgeschriebenen Stük entge-gengesetzt, in welchem jede Stimme,dlos zum Gebrauch derer, die sie vor-zutragen haben, besonders und al-iein gesetzt ist. Die Partitur wirdso geschrieben, daß von unten aufdie Liniensystcme in der Ordnungübereinander folgen, in welcher siein dem allgemeinen System der Tö-ne stehen. Der Deutlichkeit halbermüssen die Stimmen so geschriebensiyn, daß nicht nur ganze Takte,sondern auch die Haupttheile dersel-ben durch alle Stimmen senkrechtauf einander treffen. Wenn dasToystük so geschrieben ist, so laßtsich darin alles mit einem Blik über-sehen. und ein Kenner kann, ohnees gehört zu haben, von seinemWerth urtheilen, welches bey einemausgeschriebenen Stük sehr mühsamwäre. Bey der Aufführung desStüks muß der Capcllmeister, Con-ccrtmeister, oder wer sonst an seinerStelle der Aufführung vorsteht, diePartitur vor sich haben, damit ersogleich jeden Fehler, in welcherStimme er begangen wird, bemer-ken, und so viel möglich dem wci-lern Einreißen desselben zuvorkom-
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wen könne. Bloße Liebhaber oderausführende Virtuosen, die Ton-stüke zum Aufführen besitzen, müssensie ausgeschrieben; Tonsetzer aber,die sie zum Studiren brauchen, mPartitur haben.
Passacaille.
(Musik; Ta»j.)
Ein Tonstuk zum Tanzen, zu ernst-haft angenehmen, und sogenanntenhalben Charakteren. Der Takt ist^,und das Stük fangt mit dem drittenViertel an. Es besteht aus einemSatz von acht Takten, die Bewe-gung ist sehr maßig. Das Stükwird nach Art der Lhaconnc so ge-macht, daß über dieselben Grund.Harmonien die Melodie vielfältigverändert wird; es verträgt Notenvon jeder Geltung. Man findetauch solche, die mit dem Niederschlaganfangen; und in Händels Suircnist eine von vier Takten in gerademTakt. In Frankreich sind die Passa«caillen in den Opern Armide und Jsscsehr berühmt.
Passagen.
(Musik.)Nom italiänischen pallo undßio: sind Zierrathen der Melodien,da auf einer Sylbe des Gesangesmehrere Töne hintereinander folgen,oder eine Hauptnote, die eine Sylbevorstellt, durch sogenannte Diminu-tion, oder Verkleinerung, in mehrereverwandelt wird. In dcyden Fallenaber müssen alle Töne der Passagedie Stelle eines einzigen vertreten,folglich leicht und in einem ununter-brochenen Zusammenhang vorgetra-gen werden. Die Läufe bestehen ausmehrern Passagen über eine Sylbe.
Die Passagen werden entwedervon dem Tonsetzcr vorgeschrieben,oder die Sänger und Spieler ma-chen