Druckschrift 
3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
643
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Ouv 64?

Aweiscl gegen die Aechthcit der Kanoni-schen Gedichte, in de» Äpollinaric», Tüb.178s. 8. S. Z57- ^ Kejoiuer . . .dz? W. Llisiv 1784. 8.' '

Au den Gedichten Ossiaus gehören noch:L'bc Worlis vi rdo Lsleclonisu Ls-ciz,rrsnsl. trom riie Lslic, b.vnll. 1778-8. Deutsch, Leipz. 1779. 8. Lslic^utilzuiricz, conüiiing ... ok sLolleÄ. ot snc. lloems, rrsnzl. tromrko Lslic ot Ollin, Otlisn > Orrsn. . . b^ ss. Lmirk, ktlind. 1780. 4.Mit dem Original zus. 1787. 4. ? Bde.Deutsch, Lcipz. 1781. 8. -Ädc.

cienc krte Poems, Ooml. 1785. 8.(Mit einem sehr einsichtigen Urthcil überOssian.)

Ferner mögen hier die, »war spätem,aber doch immer alten SchottländischenGedichte ihren Platz nehmen, als: IkkeSpcecN ot h'ite I^sirll» rke t^sre otLollingcuvvn snll bsnitbmenr ot pe>-verr^, rbrec Lcocr. l'oc^ms, Llssgl1751. 12. ^tde Lberr^ »n>l rkeLlse, by Xlonigommer/, LI. 1751.z.. Lill, .Vlorrice, sn snc. Lcolr.V. LIssA. 1755.12. 7t cbvice Lvl.letk. ot 8cvc. l'. snc. snä moäern,Lei. 1766. 12. . Ttnc. d'corritllPoems trom rke Vltcrpr, ot Leor^sLsnnsc/ne, Lr !inl>. 1770. 12. Ls»teclvnisll, or s LnIIeöt. ot Poems,vrirren cliicky H7 Lcorritk ^nrkors,177z. >2. z Bde. /lncieuc snämoäern Lcorritlr Son^z, deruic Lsl-tsäs erc. 1776. l a. 0 Bdc, ^nc.Lcvril N Poems trom riie mterpc. col-lect. ot' 8. Kol), dlsillsnä, wirk . . .sn ell's/ vn lke orißine ot Zcorittrpoecry, ,736. 8- » Bde. SclcÄVVvrles ot Lcorr. paers >786. 12.6 Vde. Tlncienr 8cocritl> pocrz1792. 8. 6 Hefte. S. auch den Art.Heldengedicht, S. 555.

Ouvertüre.

(Musik.) - '

EinTonstük, welches zum Eingang,zur Eröffnung eines großen Eoncerts,

eines Schauspiels, oder einer fcyer-liehen Aufführung der Musik dienet.Dieses, und daß diese Art in Frank-reich ausgekommen fcy, zeigte derName der Sache hinkÄyglich an, derim Französischen eine'Eröffnung,oder eine Einleitung bedeutet. L.ülliverfertigte solche Stükc, um vor sei-nen Opern gespielt zu weichen, undnachher wurde dieses Schauspiel mei-stentheils Mit einer Ouvertüre eröff-net, bis die Symphonien aufkamen,die sie aus chcr Mode brachten.Doch nennet man in Frankreich nochiyt jedes Vorspiel vor der Oper eineOuvertüre, wenn es gleich gar nichtsmehr von der ehemaligen Art dieserStüke hat.

Weil diese Stüke Einleitungen zurOper waren, so suchte man natürli-cher Weise ihnen viel Pracht zu ge-ben, Mannichfaltigkeit der Stimmen,und beynahe das Äeußersie, was dieKlinsi durch die Instrumentalmusikvermag, dabey anzubringen. Daherwird noch cht die Verfertigung einerguten Ouvertüre nur für das Werkeines geübten Meisters gehalten.

Da sie nichts anders als eineEinleitung ist, die den Zuhürer fürdie Musik überhaupt einnehmen soll,so hat sie keinen nothwendigcn undbeständigen Charakter. Nur konntedavon überhaupt verlangt werden,daß er dem Charakter der Hauptmu-sik, der die Ouvertüre zur' Einleitungdienet, angemessen, folglich anderszu Kirchenstüken, als zu Opern, undzur hohen tragischen Oper anders,als zum angenehmen Pastoral seynsollte.

Zuerst erscheinet insgemein einStük von ernsthaftem aber feurigemCharakter in H Takt. Die Bewe-gung hat etwas Stolzes, die Schrit-te sind langsam, aber mit viel klei-nen Noten ausgezieret, die feurigvorgetragen, und mit gehöriger Ue-bcrlegung müssen gewählt werden,damit sie in andern Stimmen in

Ss 2 stren-