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3 (1793) [K - Q]
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617
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Ord

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feit ist bisweilen hinreichend, ein und verwikeltsie Eurythmic viel klei.

Werk in den Rang der Werke des ncr Thcile den Hauptcindruk, den

Geschmaks zu erheben. Wenn man das Gebäude machen sollte, schwa-

die Werke der Kunst in eine Rang- che». Wo die Empfindung schon

ordnung setzen wollte, so würden stark getroffen worden, da muß die

dergleichen Werke, die blos durch Phantasie nicht mehr gereizt wer-

Ordnung gefallen, weil ihr Stoff den- Vielleicht ist es aus diesem

nichts von ästhetischem Werth hat, Grunde geschehen, daß der feine

die niedrigst« Elaste machen. Geschmak der Griechen für den

darum ist nichts matter, als ein Gc- Eine verwikelteOrdnung hat mehrdicht von sehr geringhaltigem Stoff, Neiz, als die einfachere: aber dic-das durchaus cinerley Vers hat. str Reiz ist blos für die Phanta-Deni schwachen Stoff muß schon sie, und er kann sogar die Eindrükedurch eine knnstlichereOrdnung, dar- auf den Verstand und auf das Herzin ein Rhythmus ist, etwas aufge- schwachen. Außer dem ist das Äer-holfen werden '). Dadurch bekom- wikeltc auch nicht so leicht im Ge-nien Gebäude, die sonst gar nichts dachtniß zu behalten, als das Ein-bemcrkenswürdiqes an sich haben, fächere. Wo es also darum zubisweilen ein sehr artiges Ansehen; thun ist, daß das Materielle einesdadurch werden Tonstüke, Tanze, Werks fest in den Gcmüthern zu-auch wol bisweilen kleine lyrische rük bleibe, da ist die cinfachcsteGedichte, die man ohne diese Zierde, Ordnung der verwikelten vorzuzie-die sie der Ordnung zu danken haben, Heu. Jedermann wird finden, daßgar nicht achten würde, ziemlich an- unsere ehemalige sehr einfache lyri-genehm. sehe Versarten bequemer sind, als^ ^ ^ die künstlichcrn griechischen, um einDas Wichtigste, was der Kunst- Gedachtniß

ler m Absicht auf die Ordnung, die, behalten. Aus eben den, Grunde

so wie wir sie hier ansehen, allemal fz,wet man in der Musik, daß die

die Form seines Werks betriff, zu Melodien, die zum Tanzen gemacht

bedenken hat, ist, daß dasjenige, ^^kien, wo es nothig ist sie leicht

was von Ordnung herkommt, dem j,^ z.. fassen, allemal einen

Materiellen des Werks vollkommen einfacheren Rhythmus haben,

angeniessen sey, damit einem schwa- Stüke von demselben Charakter,

chen Stoff durch das Reizende der ^ blos zum Spielen für das Cla-

Ordnung ausgeholsen werde, cmcin a,,d.

wichtigen aber durch das Schim- ^ ^ '

nicrndc der Ordnung kein Nachtheil ^

geschehe. Der Baumeister, deines AtdNUllH 5

gelungen wäre, für eine prachtige NUNst.Calhedralkirche eine große Form zu

erfinden, würde durch die schönste') S. Metrisch.

(Baukunst.)

Aie Griechen, die wir in der Bau-kunst zu unfern Lehrern angenommenO.q 5 haben,

haben,